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Sonntag, 29 Oktober 2017 12:15

Sturmchaos nach "Herwart"

Der Dachstuhl des Toilettenhäusschen wurde durch einen Baum zerstört. Auch ein PKW wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen Der Dachstuhl des Toilettenhäusschen wurde durch einen Baum zerstört. Auch ein PKW wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen Foto: Sören Müller

Grimma. Sturmtief "Herwart" hat im Landkreis erhebliche Schäden verursacht und die Feuerwehren auf Trapp gehalten. Strom-, und Mobilfunknetze waren zum Teil ausgefallen oder gestört.

Zum Glück, kann man beinahe sagen, dass das Hauptsturmfeld am Sonntag Morgen über den Landkreis gezogen ist. Die Auswirkungen hätten auch noch schlimmer ausfallen können. Orkanartige Boen mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 115 km/h ließen unzählige Bäume kippen. Die B107 war mehrmals zeitweise durch Bäume blockiert, die Auswirkungen auf den Verkehr waren aber zum Sonntag überschaubar. Die Schäden waren im Gegensatz zu den anderen Herbststürmen in diesem Jahr erheblich, Bäume fielen auf Autos oder Dächer, in Grimma hatte ein Baum den Dachstuhl eines massiven Toilettenhäusschen am Schwanenteich zerstört. In Zaschwitz hatte ein Baum große Schäden an einem Wohnhaus angerichtet.

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Bahnhof krachte ein Baum auf einen abgeparkten Skoda Foto: Sören Müller

Fast alle Ortsfeuerwehren der Gemeinde Grimma waren bis in den Nachmittag hinein mit der Beseitigung von Sturmschäden beschäftigt. Selbst der Oberbürgermeister nahm die Kettensäge in die Hand um Straßen gemeinsam mit den Feuerwehrkameraden wieder befahrbar zu machen.

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Ein Ähnliches Bild zeichnete sich im gesamten Landkreis ab. Fast überall waren die Feuerwehren im stundenlangen Dauereinsatz. Der Sturm hatte aber auch im Stromnetz für Probleme gesorgt, so waren durch umgestürzte Bäume zahlreiche Orte stundenlang ohne Strom. Auch das Mobilfunknetz war zeitweise gestört. Die Vielzahl der Einsatzstellen machten schnelles Handeln fast unmöglich. Kaum war ein Baum beräumt, krachte wenige Minuten später wieder ein Baum auf die Straße, so z.B. auf der B107 in Grimma. Auch Dächer von Wohnhäusern wurden zum Teil abgedeckt bzw. beschädigt, so wie in der Straße der Jugend.

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Die neue Rettungsleitstelle in Leipzig war trotz voller Besetzung überlastet, sodass die Koordinierung  zum Teil ausgelagert werden musste. So war der EInsatzeitwagen aus Grimma beispielsweise mit der koordinierung in der Gemeinde Grimma betraut. Wie hoch die Schäden letztendlich im Landkreis ausgefallen sind kann derzeit noch nicht beziffert werden.

+++Beitrag wird ggf. noch ergänzt, da derzeit noch Einsätze laufen+++

 

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Aufrufe: 9145 mal angeschaut Letzte Änderung am Sonntag, 29 Oktober 2017 12:56

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