Wird hier Höcke seitens des LKA Thüringen vor kritischen Fragen beschützt?

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Foto: Screenshot Facebookvideo Arndt Ginzel

Grimma. Am Rande des Höckebesuchs hatten es offenbar einzelne Journalisten nicht leicht.

Journalist Arndt Ginzel war mit einem LKA Mann aneinander geraten der offenbar eine ganz eigene Auffassung des Personenschutzes hatte, nämlich den Schutz vor kritischen Fragen. Was war geschehen? Als Björn Höcke (AfD) den Saal verließ, sprach ihn der Journalist an und stellte gleich gezielte Fragen. Höcke jedoch bewegte sich zügig nach draußen.

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Ginzel folgte ihm, allerdings nicht allzu weit, denn einer Höckes Personenschützer hielt den Reporter von hinten am Rucksack fest und murmelte etwas von „polizeilichen Auftrag“ und „hindern sie mich nicht daran„. Auf konkrete Nachfrage des Journalisten über den Grund reagierte er jedoch nicht mehr und verschwand. Wie sich später herausstellte, sei der Mann ein Personenschützer des LKA Thüringens da Höcke als besondere Schutzperson eingestuft wurde. Thüringens Innenminister Georg Maier will den Sachverhalt nun prüfen. Ginzel machte die Szene öffentlich:

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Ginzel auf seiner Facebookseite:Ehrlich, es macht keinen Spaß, immer wieder Fehlverhalten von Beamten beklagen zu müssen. Im konkreten Fall hätte ich gerne Herrn Höcke noch eine Frage gestellt, der Personenschützer hinderte mich daran, er hielt mich fest (siehe Video 09.08). Eine Bedrohungslage lag nicht vor. Ich bin froh, dass sich Thüringens Innenminister der Angelegenheit annehmen möchte.

Kein Einzelfall an diesem Abend. Auch eine Kamerafrau von Muldental TV hatte es an dem Abend nicht unbedingt leicht. Wie Sie uns berichtete wurde sie durch einen Zuschauer im Saal abfotografiert, nach dem Sie den Saal abgedreht hatte. Der Mann wollte so vermutlich „sein Recht am eigenen Bild“ schützen. Als ihm die junge Dame dann auf die Rechtslage hinwies, drohte er ihr demnach mit rechtlichen Schritten. Eingeschritten war seitens der AfD in beiden Fällen keiner und auch Höcke verschwand lieber als sich kritischer Nachfragen zu stellen, obwohl ja auch er ausdrücklich die „Medien“ und sich eine „breite Berichterstattung“ im Saal erwünscht hatte.

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Höcke in Grimma Foto: Sören Müller

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