Umgehungsstraße: Stoppschilder montiert

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Foto: Sören Müller

Grimma. Wie berichtet sollten nach dem tödlichen Unfall Mitte Juni als einzige Maßnahme Schilder ausgetauscht werden.

In einer kleinen Anfrage hatte Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (DIE LINKE) die Landesregierung um Antworten zur umstrittenen Kreuzung gebeten .

Köditz wollte unter anderem wissen wieviele Menschen seit der Eröffnung im Jahre 2008 auf der Umgehungsstraße tödlich verunfallten bzw. wie viele Verletzte es gab. Die Antwort ließt sich wie eine Horrorgeschichte: Zwei Tote, 20 Schwerverletzte und 55 Leichverletzte gab es an den vier Kreuzungen bei insgesamt 40 Unfällen. Köditz wollte außerdem wissen, welche Maßnahmen das LASUV in Zukunft prüfen, bzw. umsetzen will um die Unfallhäufigkeit zu reduzieren. Demnach hätte die Unfallkommision den Unfallort nach dem Unfall unter die Lupe genommen, ihn aber nicht zum Schwerpunkt erklärt.

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Lediglich sollte nun auf der S38 von Grimma kommend, das Verkehrszeichen (Vorfahrt gewähren) nun gegen ein STOP-Schild (Halt, Vorfahrt gewähren) ausgetauscht werden. Wenn die Ampel wieder einmal ausfallen sollte, sollen diese Schilder dann den Verkehr deutlich regeln. Weitere Maßnahmen seien nicht geplant. Die Kreuzung sei grundsätzlich „sicher“.Heute wurden diese Schilder nun ausgetauscht.

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Ein Kommentar

  1. Es soll wohl eine Schwerverletzte Monate nach einem Unfall auf der Umgehungsstraße an den beim Unfall erlittenen Verletzungen verstorben sein. Dadurch wurde dieses Todesopfer nicht registriert bzw. wurde dieser Todesfall nicht publik. Wenn dem tasächlich so ist, dann gibt es bereits 3 Todesopfer

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