Schwanrettung: Feuerwehr kämpft sich durchs Eis

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Der Schwan befreite sich selbstständig aus seiner misslichen Lage Foto: Sören Müller

Brandis/Beucha. Gegen 10:30 Uhr bemerkten Passanten auf dem zugefrorenen Autobahnsee Beucha/Albrechtshain einen Schwan der sich augenscheinlich nicht mehr von der Stelle bewegte und informierten die Rettungsleitstelle.

Der Schwan in seiner misslichen Lage Foto: Sören Müller

Vier Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brandis machten sich daraufhin auf dem Weg zum Einsatzort. Das Problem, der Schwan war etwa in Höhe der Mitte des Sees auf einer kleinen Insel im Eis eingefroren.

Etwa 200 Meter waren zu bewältigen Foto: Sören Müller

Das Eis ist allerdings nicht tragfähig, sodass die Feuerwehrmänner sich mühsam mit einem Boot bis zum Schwan durch das Eis pickern mussten.

Die Feuerwehr bahnte sich ihren Weg mühsam durch das Eis Foto: Sören Müller
Die Feuerwehr bahnte sich ihren Weg mühsam durch das Eis Foto: Sören Müller

Gut eine Stunde hatte es gedauert um in greifbare Nähe zukommen. Der Schwan jedoch, ließ sich naturgemäß nicht so einfach ergreifen und geriet in Panik, befreite sich dadurch aber selbst aus dem Eis.

Jedoch konnte er sich nur robbend fortbewegen, weil er sich augenscheinlich in Draht oder Angelsehne verhedert hatte. So blieb den Feuerwehrleuten nichts anderes übrig als dem Schwan weiter nachzusetzen, der hatte aber wieder anderes im Sinn und floh robbend auf dem Eis vor seinen Rettern.

Der Schwan entwichte seinen Rettern Foto: Sören Müller

Nach insgesamt gut zwei Stunden mussten sich die Einsatzkräfte schließlich geschlagen geben. Rein feuerwehrtechnisch waren die Möglichkeiten ausgeschöpft. Das zuständige Veterinäramt wurde entsprechend informiert und muss nun entscheiden.

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Ein Kommentar

  1. Ein arger Dummbax der Hr. Schwan, soll sich doch helfen lassen, im Tierheim ist bestimmt noch ein warmes Plätzchen frei.

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