Sächsischer Wohnungsverband ehrt Jutta Vetterlein

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Grimma. 16 Jahre war Jutta Vetterlein Geschäftsführerin der Grimmaer Wohnungs- und Baugesellschaft (GWB). Im Dezember 2014 wechselte sie in den Ruhestand. Eine ihrer letzten Unterschriften setzte die 65-Jährige unter die Sanierungsbewilligung des Wohnblockes „An der Königsnase 11/13″ in Grimma-Süd.

Eigentlich sollte der Block aus dem Jahr 1987 abgerissen werden. Doch die GWB entschied sich für einen Richtungswechsel. 2,7 Millionen Euro investierte die kommunale Wohnungsgesellschaft in ein neues Wohnkonzept und setzte auf Mehrgenerationenwohnen der Zukunft. Im Sommer 2015 konnte der Block an die Mieter übergeben werden. Auch die Restarbeiten an den Außenanlagen sind nun abgeschlossen. Neben zarten Rosen wurde auch eine Platane gepflanzt. Gleich der erste Baum auf der Grünfläche fällt durch ein kleines Holzschild auf. Dem sächsischen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. war es wichtig, sich bei der ausgeschiedenen Grimmaer Wohnungsexpertin für die langjährige gute Zusammenarbeit zu bedanken. Sie gehörte viele Jahre dem Vorstandsgremium des Verbandes an. Zudem vertrat sie den Freistaat als Delegierte beim Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). „Da Jutta Vetterlein die Natur so liebt, lag es auf der Hand, dass wir ihr die größte Freude mit einem Baum bereiten können“, sagte Dr. Thomas Hesse, Marketingreferent des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. Anfang Oktober packte sie bei der Pflanzaktion kräftig mit an. Die Platane trägt nun den Namen Jutta-Vetterlein-Baum. „Ich freue mich sehr über dieses Geschenk und verspreche, dass dies wirklich meine letzte Amtshandlung ist“, bedankte sich Jutta Vetterlein. Der Wohnblock „An der Königsnase“ 11/13 ist ein bemerkenswertes Musterbeispiel für generations- und behindertengerechtes Wohnen in Grimma. Die Wohnungen sind sehr begehrt. „Nur eine komplett barrierefreie Wohnung ist derzeit noch frei. Die Mieter schätzen die gute Lage und gelungene Sanierung“, so GWB Geschäftsführerin Katrin Hentschel. Während im Erdgeschoss komplett barrierefreie Wohnungen entstanden, wurden in den oberen vier Etagen flexible Wohneinheiten mit Fahrstuhl, großen Balkonen, Tageslichtbädern und schwellenlosem Zugang geschaffen. Diese sind so gestaltet, dass sie sich bei Bedarf mit wenig Aufwand auf einen rollstuhlgerechten Standard umbauen lassen. Somit kann die kommunale Wohnungsgesellschaft im Bedarfsfall auch nach abgeschlossenem Umbau flexibel reagieren. Das Schönste aber ist der weite Blick über das grüne Wohngebiet.

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Quelle: PM Stadt Grimma

 

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