Tatverdächtiger nach Einbruchsserie in Grimma festgenommen

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Symbolbild/pixabay

Grimma. Seit Dezember 2023 kam es im Stadtgebiet Grimma wie berichtet zu einer Häufung von Angriffen auf Mehrfamilienhäuser und die dazugehörigen Kellerbereiche in Form von Diebstählen.

Anfang des Jahres konnten Streifenpolizisten des Polizeireviers Grimma einen Tatverdächtigen unmittelbar nach der Tatbegehung stellen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen durch eine Sachbearbeiterin des Revierkriminaldienstes Grimma ergab sich der Verdacht, dass der 30-jährige Deutsche für weitere Straftaten verantwortlich sein könnte. Inzwischen sei der 30-Jährige Tatverdächtiger in mehr als 65 Verfahren in Hinblick auf Diebstahlsdelikte, Hausfriedensbrüche, Körperverletzungen und ähnlichem im Visier der Ermittler. Ende Februar erfolgte die Abgabe von über 50 Vorgängen an die Staatsanwaltschaft Leipzig. Bereits während der Ermittlungsarbeit bestand den Polizeiangaben nach ein enger Austausch mit der ansässigen Zweigstelle der Staatsanwaltschaft und der Sachbearbeiterin der Polizei. Parallel zur zügigen Sachbearbeitung wurde die Streifentätigkeit im Stadtgebiet verstärkt, wobei diese bereits seit Feststellung der ersten Angriffe auf Mehrfamilienhäuser im Bereich Grimma-West intensiviert wurde.

Durch das Amtsgericht Leipzig wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig am 22. April 2024 ein Untersuchungshaftbefehl erlassen, der am 26. April an die Polizeidirektion Leipzig übermittelt wurde. Bereits einen Tag später konnte dieser durch Beamte des Polizeireviers Grimma – mit Einlieferung des Tatverdächtigen in die Justizvollzugsanstalt Leipzig – vollstreckt werden. Er muss sich nun wegen des Verdachts des mehrfachen besonders schweren Diebstahls, Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten.

Darüber hinaus gab es im Bereich Grimma-Hohnstädt und in weiteren Stadtteilen noch bis Anfang April weitere Einbrüche, bei denen es Hinweise auf eine Tatbeteiligung des 30-Jährigen gebe. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.