Letzte Chance für drei Regionen in Grimma einen Glasfaseranschluss zu beantragen

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Symbolbild/pixabay

Grimma. Bis spätestens 31. Oktober 2023 ist es möglich, die Grundstücksnutzungsverträge an das Tiefbauamt der Stadt Grimma zu senden, um einen 100prozentig geförderten Glasfaser-Hausanschluss zu erhalten. Grundstückseigentümer in den Regionen Mutzschen, Nerchau, Döben/Höfgen, die sich noch nicht gemeldet haben, sollten aktiv werden. Diese letzte Gelegenheit erhalten auf Grund des Baufortschrittes nur noch die Grundstückseigentümer der letzten drei Abschnitte.

Grundstückseigentümer in den Orten Göttwitz, Roda, Serka, Jeesewitz, Mutzschen, Gaudichsroda/Vierteln, Wagelwitz, Wetteritz, Gastewitz, Köllmichen/Merschwitz, Prösitz, Dorna, Grottewitz, Höfgen, Schkortitz, Neunitz, Golzern, Kaditzsch, Döben, Zaschwitz, Deditz, Bröhsen, Naundorf und Grechwitz, Fremdiswalde, Thümmlitz, Nerchau, Cannewitz, Schmorditz, Löbschütz, Würschwitz, Gornewitz und Denkwitz; deren Grundstücke als unterversorgt gelten (Aufgreifschwelle Weiße-Flecken-Förderprogramm unter 30 Mbit/s), können einen Grundstücksnutzungsvertrag mit der Stadt Grimma abzuschließen. Dieser Nutzungsvertrag sagt aus, dass das ausführende Bauunternehmen die Leitung auf dem Grundstück verlegen und einen Hausanschlusskasten einbauen darf.

Der Breitbandausbau schreitet mit großen Schritten voran. Die Ausbauabschnitte Großbothen, Grimma-Nord sowie -Süd und Dürrweitzschen befinden sich in der Umsetzung. In diesen Ausbauge- bieten ist kein Anschluss mehr möglich. Die Verträge können über die E-Mail-Adresse breitband@grimma.de abgefordert werden. In der E-Mail-Anfrage sind die Anschrift und die Kontaktdaten anzugeben. Liegt eine förderfähige Adresse vor, wird der Vertrag zugesendet. Der ausgefüllte und unterzeichnete Vertrag ist dann umgehend ausschließlich an das Tiefbauamt der Stadt Grimma (vorzugsweise per E-Mail) zurückzusenden.

Der Breitbandausbau in Grimma kostet rund 51 Millionen Euro und wird durch die Bundesförderung Breitband des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, und durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr finanziert. Projektträger des Bundes ist das Unternehmen pwc. Als Planungsbüro koordiniert die Firma DIMAnet gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Breitband der Stadt Grimma den Ausbau. Pächter des Netzes ist die Vodafone GmbH.