Grimma knackte die 29.000-Einwohner-Grenze

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Archivbild

Grimma. Erfreuliche Zahlen vermeldete das Einwohnermeldeamt der Stadt Grimma.

Die Stadt wuchs innerhalb eines Jahres um 250 Einwohner. Im September 2022 überschritt die Statistik erstmals die 29.000-Einwohner-Marke. Dementsprechend leben 14.734 Frauen und 14.295 Männer in der Gemeinde.

So viele Einwohner hatte Grimma noch nie“, so Oberbürgermeister Matthias Berger. “Der Wachstumstrend bringt auch neue Herausforderungen mit sich. Wir bereiten uns infrastrukturell vor“, blickt das Stadtoberhaupt in die Zukunft. Im am stärksten wachsenden Stadtteil Hohnstädt entsteht ein neuer Kindergarten. Auch die Grundschule im Norden der Kernstadt wird bis 2025 erweitert. „Es ist eine Chance und ein gutes Zeichen, wenn eine Stadt kontinuierlich wächst“. Aus den Statistiken des Einwohnermeldeamtes liest man heraus, dass im monatlichen Mittel rund zwanzig Einwohner hinzukommen.

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„Das rührt daher, dass die Zahl der Zuzüge seit Jahren die Zahl der Wegzüge übersteigt“, so Bürgeramtsleiterin Daria Kunadt. 1.119 Neuanmeldungen stehen 755 Wegzügen im Jahr 2022 gegenüber. Die meisten Hinzugezogenen konnten in der Kernstadt Grimma, in Nerchau, in Mutzschen und in Großbothen vermeldet werden. Im laufenden Jahr starben 122 Menschen mehr als geboren wurden.

Die größte Gemeinde im Landkreis Leipzig ist weiter auf Wachstumskurs. Grimmas älteste Einwohnerin kam 1916 zur Welt. In den letzten zehn Jahren wurden durchschnittlich 260 Kinder im Jahr geboren. Das Durchschnittalter liegt bei 47 Jahren. Damit hat sich die Bevölkerung leicht verjüngt.

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