1776: Belagerung durch Viehseuche

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Foto: pixabay

Hohnstädt. Im Jahre 1776 wurde Hohnstädt in einen Belagerungszustand versetzt.

Grund dafür war aber kein  Krieg oder Streit sondern eine Viehseuche die im Ort ausgebrochen war. Um die Ausbreitung zu verhindern riegelten die Grimmaer Bürger die Ortschaft zur Außenwelt hin ab und stellten Wachposten auf. Weder Mensch noch Tier durfte den Ort verlassen.  Am 28. Juni 1776  rückten dann die ersten zehn Bürger aus Grimma und sechs Soldaten zur Bewachung des Ortes aus. Tag wie Nacht wurden die Zufahrtswege bewacht. Auch berittene Patrouillen wurden in der Nacht eingesetzt um mögliche Ausbruchversuche der Belagerten zu unterbinden.

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Die Belagerung dauerte bis zum 15. August und hatte ihren Zweck erfüllt. Die Seuche breitete sich nicht weiter aus und konnte mit der Maßnahme bekämpft werden. Wie die Hohnstädter auf die „Belagerung“ reagierten ist heute nicht mehr überliefert

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