Zukunft Altstadt: Städtenetzwerk traf sich in Grimma

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Foto: Stadt Grimma

Grimma. Das Innenstadtnetzwerk Sachsen ist ein freiwilliger Zusammenschluss von acht Kleinstädten und Mittelzentren von der Leipziger Tieflandbucht bis zum Erzgebirge.

Das Netzwerk dient dem interkommunalen Erfahrungs- und Wissensaustausch und der Organisation von Veranstaltungen zu identischen Aufgaben- und Problemstellungen. Kürzlich trafen sich die Kolleginnen und Kollegen der Mitgliedskommunen mit Vertretern des Sächsischen Städte- und Gemeindetags, des Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung und des Sächsische Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Grimma. Dabei ging es um Themen wie Leerstand und Eigentümerproblematik, die multifunktionale Stadt, Gastronomie und die Zukunft des Einzelhandels. Als Ergebnis entstand ein Positionspapier. Außerdem ging es um die Herausforderungen mit dem Bevölkerungswachstum im Speckgürtel Leipzigs umzugehen und mit dem Bevölkerungsschwund in anderen Kommunen. Ein weiteres Thema war auch die Förderpolitik. Hier sollten Lösungen gefunden werden, um geförderte bauliche Errungenschaften mit Leben zu füllen und eine wirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen.

So geht Bürgerbeteiligung: Ihre Ideen für die Altstadt
Insgesamt 80 Einwohnerinnen und Einwohner zwischen Beiersdorf und Zschoppach sind gefragt: „Wie sehen Sie die Altstadt von morgen“. Am Dienstag, 31. Mai stellen sich die Personen der Zukunftsanalyse. Der Beteiligungsabend beginnt 18.00 Uhr in der Klosterkirche. „Dabei gehen wir neue Wege der Bürgerbeteiligung“, so Oberbürgermeister Matthias Berger. 40 Teilnehmer wurden durch ein Zufallsprinzip ausgelost. Weitere 40 Bürgerinnen und Bürger konnten sich melden. Hintergrund ist, dass die Stadtverwaltung Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ für die nächsten vier Jahre erhält.

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