Update: Großeinsatz an Muldebrücke

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Fotos: Sören Müller

Grimma/Nerchau. Dienstagabend kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst.

Gegen 20:45 Uhr hatten mehrere Zeugen eine Person auf der A14- Muldebrücke gesehen und die Polizei informiert. Polizeibeamte eilten umgehend zum Einsatzort, parallel dazu wurden Kameraden aus Zschoppach, Mutzschen und Grimma alarmiert. Als Polizeibeamte vor Ort eintrafen war allerdings keine Person mehr zu finden. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Person gesprungen sein könnte wurde eine großangelegte Suchaktion unterhalb der Autobahnbrücke realisiert.

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Dazu wurden weitere Kameraden aus Trebsen und Nerchau alarmiert. Mit Booten und den Einsatzkräften wurde eine Nahbereichssuche entlang der Mulde durchgeführt. Unterstützt wurden die Kameraden später noch durch zwei Polizeihubschrauber. Kurz vor Mitternacht wurde die Suche dann ergebnislos abgebrochen. Während der Maßnahmen war die Verbindungsstraße zwischen Golzern und Nerchau voll gesperrt. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, werde die Suche auch am Mittwoch noch fortgesetzt.

Update: Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden bei der abendlichen Suche an der Brücke Dokumente gefunden. Da die Person derer die Dokumente offensichtlich gehörten am Abend nicht zuhause angetroffen wurde, ging man vom Schlimmsten aus. Mittlerweile konnte die Polizei Entwarnung geben, die Person wurde wohlbehalten zuhause aufgefunden. Die Suche werde damit beendet

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über mögliche Suizide zu berichten. Da der Vorfall jedoch auch den Rettungskräften alles abverlangte, hat sich die Redaktion entschieden, darüber zu berichten. Sollten Sie selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, so finden Sie bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

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