Sturmschaden, Brandstiftung, Brandmeldeanlage

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Foto: Sören Müller

Grimma. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Grimma und Hohnstädt hatten am Mittwoch gleich drei Einsätze hintereinander abzuarbeiten.

Am Späten Vormittag hatte der erste Herbststurm in der Nordstraße die Einsatzkräfte auf Trap gehalten. So hatte das Geäst einer Fichte durch Sturmboen immer wieder in eine Freileitung geschlagen welche an ein Wohnhaus einer Rentnerin führte und so Funkenflug erzeugt. Aufmerksame Nachbarn informierten die Rettungsleitstelle in Leipzig. Gemeinsam mit dem Energieversorger wurde der Strom abgeschaltet und der Baum, der ohnehin seine besten Tage hinter sich hatte, über die Grimmaer Drehleiter abgetragen.

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Wenig später rückten beide Wehren in die Lange Straße aus. Dort wurde ein Wohnungsbrand gemeldet. Im Hausflur brannte ein Zeitungsstapel der sich sehr wahrscheinlich nicht selbst angezündet hatte. Gefährlich war dieser Brand deshalb, weil die Brandstelle den Fluchtweg nach draußen versperrte und das Treppenhaus verqualmte. Glücklicherweise war die Feuerwehr schnell zur Stelle und verhinderte Schlimmeres. Zwei Bewohner wurden rettungsdienstlich wegen eingeatmeter Rauchgase behandelt.

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Kaum war dieser Einsatz abgeschlossen ging es zum dritten EInsatz. Die Brandmeldeanlage eines Behördengebäudes in der Karl-Marx-Straße hatte ausgelöst. Der Alarm stellte sich jedoch als Fehlalarm herraus. Nach etwa fünf Stunden konnten die EInsatzkräfte dann wieder ihrer privaten Tätigkeiten nachgehen.

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