Volksbanken und Raiffeisenbanken versteigern Oldtimer für einen guten Zweck

0
770
v.l.n.r: Carla Horny (Schulpädagogin und stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Freunde der Waldschüler e.V.), Jana Mark (Schulleiterin), zwei Kinder der Waldschule, Olaf Buchheim (Vorsitzender des Fördervereins Freunde der Waldschüler e.V.), Steve Barth (Marktvorstand der Raiffeisenbank Grimma eG). Foto: Raiffeisenbank Grimma eG.

Grimma. Über eine eBay-Auktion versteigerten die Volksbanken und Raiffeisenbanken am 1. Dezember einen original VW T1 Bulli aus dem Jahr 1975 für 36.050 Euro. Der gesamte Erlös wird nun an insgesamt 14 gemeinnützige Initiativen und Projekte gespendet wird.

Diese konnten zuvor von allen lokalen Volksbanken und Raffeisenbanken in Deutschland in einem internen Wettbewerb vorgeschlagen werden. Die Raiffeisenbank Grimma eG gehört zu den vier Hauptgewinnern und gewann für den Verein „Freunde der Waldschüler e.V.“ der Waldschule Grimma eine Spende in Höhe von 4.000 Euro.

Höchstbietender und damit neuer Besitzer des Bullis ist die Volksbank eG – Die Gestalterbank aus Baden-Württemberg. „Die Morgen kann kommen-Kampagne hat uns von Anfang an überzeugt. Zuversicht, Nähe und die Gestaltungskraft der Genossenschaft entspricht exakt der DNA unserer Bank. Uns begeisterte da- bei auch die Idee, den Erlös einem gemeinnützigen Zweck zukommen zu lassen. Dies passt optimal zu unseren Werten der sozialen Nachhaltigkeit. Der VW-Oldtimer war in diesem Jahr als sympathischer Markenbotschafter in ganz Deutschland unterwegs. Wir meinen, er muss einfach in der genossenschaftlichen Gruppe dauerhaft seine Heimat finden,“ sagt der Co Vorstandsvorsitzende Markus Dauber. Künftig wird der Bulli im Geschäftsgebiet bei Kunden- und Mitgliederveranstaltungen, bei Stadtfesten und vielleicht auch der ein oder anderen Oldtimer-Rallye zu sehen sein.

Anzeige

Dass die Bank mitbot, war auch für den Veranstalter der Spendenaktion, den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), eine willkommene Überraschung. Der Bus bleibt somit weiterhin Teil der Familie und der genossenschaftlichen FinanzGruppe.

In der Waldschule Grimma werden Kinder und Jugendliche mit geistigen Defiziten oder besonderem Förderbedarf in den Unterricht einbezogen, individuell gefördert und auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Die Raiffeisenbank Grimma ist Mitglied des Fördervereins „Freunde der Waldschüler e.V.“, der bei der Anschaffung von behindertengerechten Unterrichtsmaterialien, Therapiemitteln, Spielzeugen und Möbeln sowie bei der Gestaltung eines barrierefreien Schulgeländes hilft. „Zuversicht spenden heißt für uns, sich auch bewusst für benachteiligte Kinder und Jugendliche einzusetzen, diese zu fördern und zu unterstützen, um ihnen Perspektiven in ihrem Leben zu ermöglichen,“ so Steve Barth, Marktvorstand der Raiffeisenbank Grimma eG und Ehrenmitglied des besagten Fördervereins.

Die Spendenaktion ist Teil und Fortsetzung der „Morgen kann kommen“-Kampagne, die von Juni bis Oktober 2021 dazu aufrief, Zuversichtsbotschaften zu teilen, die auch in Zeiten der Pandemie Einblicke in viele unterschiedliche Lebenssituationen und -motti voller Optimismus, Solidarität und Vorfreude gewährten. Die Genossenschaftsbanken in Deutschland haben diese sichtbar gemacht. Der VW-Bus war während dieser Aktion als „Morgen kann kommen“-Ticket-Bus in Deutschland auf Tour und machte an über 100 Filialen der Volksbanken und Raiffeisenbanken halt.

Anzeige
Anzeige

Weitere Nachrichten