Stefan Arenz- der neue Athletik-Trainer der Sachsen Volleys Grimma

0
501
Foto: Memofotografie

Grimma.  Stefan Arenz- ist neuer Athletik-Trainer beim Volleyballverein „Sachsen Volleys Grimma“

Foto: Memofotografie

Hallo Stefan, herzlich WILLKOMMEN in Grimma. Du kommst aus einer völlig anderen
Sportart und sorgst jetzt für den Fitnesszustand der Vorwärts Sachsen Volleys, was gibt es über Deine bisherigen Stationen zu berichten und weshalb ist im heutigen Leistungssport, das Thema Athletik-Training nicht mehr weg zu denken?
Vielen Dank für das Interview und den warmen Empfang. Meine bisherigen Stationen
verliefen klassisch, neben dem Studium der Sportwissenschaft, von Fitnesstrainer über Personal Trainer sowie Sporttherapie hin zum Leistungssport. Ich bin ganz froh nebenberuflich diesen kompletten Weg gegangen zu sein, um mir möglichst viele Trainingsansätzen und Philosophien anzuschauen. So konnte ich mir ein vielseitiges Repertoire aneignen und meinen eigenen Trainingsansatz finden. Günstige Umstände haben dann dafür gesorgt, dass ich die Jugend-Basketball-Bundesliga Mannschaft des FC Bayern München im Jahr 2018/19 als Athletiktrainer betreuen durfte. Gekrönt wurde die Saison mit dem Titel des Deutschen Meisters im Top4 Finale. Athletiktraining war noch nie aus dem Leistungssport wegzudenken! Allerdings hat sich die Art und Weise verändert. Vom klassischen Krafttraining geht es nun in einen ganzheitlichen Ansatz über. Der Athletik wird heutzutage eine deutlich größere Rolle zugeschrieben.

Foto: Memofotografie

Seit Beginn der Saison begleitest du die Grimmaer Volleyballerinnen als Fitness & Athletik- Trainer, wie kam es zu dieser Zusammenarbeit und wie siehst Du den aktuellen Ist/Soll- Stand seit Saisonbeginn??
„Mitte des Jahres plagte mich eine Verletzung und ich war auf der Suche nach einer sehr guten Physiopraxis. Da ich erst seit Anfang des Jahres in Leipzig lebe, war ich über jede Empfehlung glücklich: Ulrike Schemel, die ich über das Institut kennenlernen durfte, hat mich dann an die Physiotherapie Diestel vermittelt – zum Glück! „Leider“ hat Uli dann Steffi gesteckt, dass ich nebenberuflich als Athletiktrainer im Leistungssport unterwegs bin und entsprechend hat sie mich im Zuge der ersten Behandlung direkt darauf angesprochen. Dann ging alles recht schnell und ich war direkt in der Saisonplanung der Vorwärts Sachsen Volleys involviert. Es ist meine erste Station mit einer reinen Damenmannschaft – eine neue Herausforderung würde ich sagen. Aber es macht auf jeden Fall Spaß! Mittlerweile bin ich ganz zufrieden, wie sich die gesamte Mannschaft entwickelt hat und bin zuversichtlich selbst in der Saison einen guten Fortschritt im Bereich der Athletik verzeichnen zu können“

Anzeige

Du arbeitest am IAT (Institut für angewandte Trainingswissenschaft) und wohnst auch in Leipzig, hattest Du denn auch schon die Chance Dich in Grimma etwas umzuschauen, bzw. ein paar Eindrücke außerhalb der Trainingshalle einzufangen?
Leider kam ich seit meinem Umzug und dem neuen Job noch nicht wirklich dazu, mir ein Bild des Leipziger Umlands zu machen. Durch Grimma bin ich allerdings schon auf einer Rennradtour durchgefahren. Mehr habe ich dann tatsächlich noch nicht von Grimma sehen können.“

Wie eng arbeitest Du mit dem Trainerteam und der medizinischen Abteilung des
Volleyballteams zusammen?
Während meiner letzten Stationen als Athletiktrainer stand der Austausch mit dem Headcoach immer an oberster Stelle. Dies werde ich auch in Grimma so fortführen. Das System funktioniert nur, wenn alle Zahnräder ineinanderlaufen. Für das Trainerteam gibt es jeden Montag ein Telefonat, in dem wir über vergangene Spiele, das Belastungs- & Regenerationsmanagement der Mannschaft sowie die Schwerpunkte im Athletik- und Volleyballtraining für die kommende Woche sprechen. Falls eine Spielerin verletzt ist oder vermehrt Probleme hat, tausche ich mich mit der medizinischen Abteilung des Teams aus.

Haben die anderen Spielerinnen des VVG auch die Chance in den Vorzug Deiner Trainingseinheiten zu kommen?
„Sicherlich ist dies möglich! Die Trainer müssen nur auf mich zukommen und man findet sicherlich eine Lösung. Ich habe bereits für die 2. Mannschaft eine Athletikeinheit durchgeführt und konnte dort ein paar neue Möglichkeiten des Athletiktrainings vermitteln. In Zukunft sind ein paar Projekte geplant, um den Verein und auch die Trainer der anderen Mannschaften im Bereich des Athletiktrainings einen Mehrwert zu bieten.“

Anzeige
Foto: Memofotografie

Wenn der „Trainer Arenz“ mal nicht, nicht auf dem Trainings-Court steht, wo trifft man Dich dann an, hast du noch Zeit für eigene Hobbys und Vorlieben? „Die restliche Zeit verbringe ich dann ebenfalls wieder in einer Halle, allerdings dann als Spieler auf dem Court und gehe meiner Leidenschaft des Basketballs nach. Ansonsten versuche ich mich selbst fit zu halten und mache regelmäßig Sport in der Natur. Abends findet man mich dann dennoch auf der Couch mit einem Eis in der Hand. Egal ob Winter oder Sommer.“
Wenn Du die Vorwärts Sachsen Volleys mit drei Worten beschreiben müsstest, wären das:
„familiär, motiviert, diszipliniert“
Danke für das Interview, weiterhin viel Erfolg bei allem, was Du Dir vornimmst!
Text und Foto: Memofotografie

 

Anzeige

Weitere Nachrichten

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here