Sommer adé – der Winter kommt

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Das Muldentalbad Kleinbothen ist zufrieden. Daniel Zarnikow und Veronika Langefeld (v.l.n.r., Bildnachweis: VEOLIA).

Grimma/Kleinbothen. Muldentalbad Kleinbothen zieht Saisonfazit.

Veronika Langefeld ist nicht unzufrieden mit den Zahlen: “Wir haben 15642 Besucher gezählt”, informiert die Fachangestellte für Bäderbetriebe bei Veolia zum Abschluss des Freibad-Sommers im Muldentalbad Kleinbothen. “Für die Situation ist es gut.

Normalerweise hätte das Bad im Mai geöffnet. Doch zunächst musste geklärt werden, unter welchen Sicherheitsvorkehrungen das in Corona-Zeiten überhaupt möglich ist. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises, der Stadt Grimma als Eigentümerin des Bades und Veolia als Betriebsführer konnte am 16. Juni schließlich geöffnet werden.

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Der August ist mit insgesamt über 9200 Besuchern – vor allem wegen des schönen Wetters – entschieden besser gewesen als der Juli. Rund 4800 Gäste wurden da gezählt. Der beste Tag dieser besonderen Saison war der 12. August mit 879 Badegästen. Auch wenn sich maximal 593 Gäste gleichzeitig im Bad aufhalten durften, heißt das nicht, dass die Grenze überschritten wurde. “Die einen sind früh da, die anderen nur am Nachmittag – das verläuft sich”, weiß Veronika Langefeld, die ausdrücklich ihrem Team für dessen Einsatz dankt.

Mit oder ohne Virus-Herausforderung – wie in jedem Jahr freut sich das besonders stark  geforderte Veolia-Team, dass kein einziger Badeunfall registriert wurde. “Es hat schon viel Zeit gekostet, die Leute immer wieder an die Abstandsregeln zu erinnern”, sagt Veronika Langefeld, die auch Verständnis dafür hat, wenn im Wasser getobt wird. Unter normalen Bedingungen sei dagegen auch nichts einzuwenden, doch in diesem Jahr habe man  verstärkt darauf achten müssen, dass Abstand gehalten wird, damit keiner krank wird.

Seit 1996 steht Veronika Langefeld im Muldentalbad am Beckenrand. Zum 25. Mal in der abgelaufenen Saison. Und wie immer geht es jetzt, da die Pforte geschlossen ist, darum, die Anlage in den Winterschlaf zu schicken – “alle Jahre wieder”, scherzt sie und weiß doch, dass in den kommenden Wochen allerhand zu tun sein wird.

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