A14: Verfolgungsjagd mit vereinten Kräften durch Sachsen

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Symbolbild
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Sachsen. In der Nacht von Freitag auf Samstag bemerkte eine Streife des Autobahnpolizeireviers einen goldenen VW Passat Kombi, der an der Ausfahrt des Rastplatzes „Hansens Holz“ stand. Als die Beamten neben das Fahrzeug fuhren, um den Fahrer zu fragen, ob alles in Ordnung sei, gab dieser beim Anblick der Beamten unvermittelt Gas.

Die Beamten folgten dem Passat mit ihrem Funkstreifenwagen auf die A14 in Richtung Magdeburg. Trotz Anhaltesignal und eingeschalteten Blaulichts beschleunigte der Fahrer des Passats weiter und überholte sogar einen Schwerlasttransport rechtsseitig um anschließend an der Ausfahrt Leisnig abzufahren.

Auch in den kommenden Ortslagen verminderte er die Geschwindigkeit nicht. In Mügeln wendete er das Fahrzeug schließlich und fuhr wieder Richtung Autobahn/Bockelwitz. Die Verfolgungsfahrt ging weiter auf der A14 in Richtung Dresden, über die Ortschaften Choren, Prießen, Leschen und Juchhöh und wieder auf die Autobahn. In Nossen gelang es dem Flüchtenden nach über 30-minütiger Verfolgung der Polizeistreife zu entkommen.

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Inzwischen waren jedoch auch Kräfte andere Polizeireviere (Oschatz, Grimma, Meißen und Chemnitz) zur Unterstützung eingetroffen. Auch die Bundespolizei entsandte einen Hubschrauber zur Verfolgung des Pkws. Mit vereinten Kräften konnte das Fahrzeug wenig später an der Wohnanschrift des inzwischen bekannt gemachten Fahrers unverschlossen festgestellt werden. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Anhand eines durchgeführten Lichtbildabgleichs gelang trotz allem die zweifelsfreie Identifizierung des Fahrers. Es handelte sich dabei um einen polizeibekannten 34-Jährigen. Auf Grund der Verkehrsvergehen wurde Anzeige gegen ihn erstattet, teilte die Polizeidirektion Leipzig mit.

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