Iraker mit Hakenkreuztätowierung wollte Asylbewerberheim anbrennen – Polizeieinsätze im Roten Ochsen

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Grimma. „Ich brenne alles nieder. Das Haus, alle darin und mich.“ So wenige Worte und doch voll erschreckendem Inhalt: Zum Glück ist es in der Nacht zum Donnerstag, im sogenannten Roten Ochsen, nicht dazu gekommen. Stress für die Polizei gab´s trotzdem.

Zurück bleibt für die Polizei jedoch die Frage: Warum? Warum diese Wut? Wozu diese Aggressivität? Wieso muss sich der arabische Zorn immer gegen die gesamte Welt und letzten Endes gegen sich selbst richten?

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Den Weg zum Asylbewerberheim kennen die Streifenbeamten des Polizeireviers Grimma längst. Er ist ihnen nicht unbekannt. In der letzten Nacht wurden sie das erste Mal eine Stunde nach Mitternacht gerufen. Es ging um einen Streit – eine Diskussion – eine Messerstecherei? Der Anruf bei der Polizei lautete jedenfalls, dass einer der Heimbewohner einen anderen Bewohner mit einem Messer verletzt hätte. Als die Kollegen in der Südstraße ankamen, trafen sie eine Gruppe von Menschen, die offensichtlich in Streit geraten war. Ein Mitarbeiter der Security hielt einen Mann fest, während der Heimleiter mit einem zweiten Mann in ein Handgemenge verwickelt war.

Verwirrend sollte die Situation auch mit der Anwesenheit der Polizei bleiben. Zwar schien es so, als hätte ein 18-jähriger Iraker einen 22-Jährigen, ebenfalls Iraker, mit einem Messer angegriffen und auch am Arm verletzt – er wies deutliche Schnittverletzungen auf – doch behauptete der 22-Jährige später vehement, er sei ohne fremde Einwirkung im Bad gestürzt und habe sich dabei verletzt. Am Ende nahm die Polizei sämtliche Personalien auf, sicherte ein Cuttermesser und verließ das Wohnheim wieder. Es sollte aber nicht der letzte Besuch sein.

Etwa eine halbe Stunde später meldete sich das Asylbewerberheim erneut bei der Polizei: Wir brauchen Hilfe – die Männer streiten sich wieder. Also ging es zurück in die Südstraße. Dort hatten sowohl der 18-Jährige, als auch der 22-Jährige ein vorübergehendes Hausverbot erhalten. Unter anderem auch aus dem Grund, dass sie ihren Alkoholpegel senken sollten. Die beiden Iraker wollten das Haus jedoch nicht verlassen.

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Als die Polizei erneut erschien, erklärte der 18-Jährige, er wolle das Haus in Brand stecken und danach sich selbst. Alle anwesenden Polizisten beschimpfte er als „Nazi-Polizei“, woraufhin die Kollegen den Mann vorläufig festnahmen. Auch hierbei wehrte sich der Iraker, was ihm allerdings nicht half: Er wurde zum Revier gebracht und konnte sich in einer Zelle des Zentralen Polizeigewahrsams ausnüchtern. Sein Atemalkoholwert erbrachte einen Wert von 1,22 Promille. Der zweite Iraker durfte im Übrigen im Heim verbleiben, nachdem er versprach, sofort ins Bett zu gehen und keinen Ärger mehr zu machen. Gesagt getan: Die Polizei musste in dieser Nacht jedenfalls nicht mehr in die Südstraße fahren.

Die Geschichte ist damit für den 18-Jährigen noch nicht beendet. Gegen ihn ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Kurioserweise besitzt er nämlich eine, wenn auch kleine, Hakenkreuz-Tätowierung am Arm. 

Quelle: PD Leipzig

Hinweis der Redaktion: Der dargestellte Sachverhalt ist weder zur Ausbildung, noch zur Pflege, stumpfsinniger Stereotypen gedacht oder geeignet.

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