Keine Lärmschutzwände für neue A14 – Muldebrücke

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Archivbild/Sören Müller

Grimma. Bei der Anhörung am Dienstag konnten die Wünsche nach einem verbesserten Lärmschutz nicht erfüllt werden.

Der Wunsch der Stadt Grimma und auch vielen Bürgern nach einem besseren Lärmschutz ist von der Projektmanagementgesellschaft Deges am Dienstag abglehnt worden. Begründet wurde das mit der Bauweise. Die Brücke selbst ist kein Neubau, sondern ein „Ersatzneubau“. Klingt komisch und wirr, hat aber zur Folge dass die Emissionschutzwerte der bisherigen Richtlinien für die „alte“ Brücke bestehen bleiben.

Somit hätten die Bürger keinen Anspruch auf erhöhten Lärmschutz. Wann die Bauarbeiten für den 33 Millionen Euro teuren Brückenbau starten, ist noch unklar. Erst im Frühsommer soll der Planfeststellungsbeschluss erstellt und damit Baurecht für den die Brücke gelten.

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