Baugeschehen 2015

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Grimma. Mit dem Jahreswechsel stellte die Stadt Grimma auf ein neues Rechnungswesen – die Doppik – um. Mit der doppelten Buchführung rutscht die Haushaltplanung weiter in das Jahr herein. Für den Verwaltungsablauf bedeutet das, dass in dieser haushaltslosen Zeit nur begonnene und laufende Bauprojekte weitergeführt werden können oder neue Planungen angeschoben werden dürfen. Für die Stadtverwaltung wird es keine Verschnaufpause geben. Der milde Winter und eine gute Vorarbeit der Bauämter lassen das Baugeschehen nicht ruhen. So soll in diesem Jahr die Sanierung des „Alten Seminars“ neben dem Gymnasium St. Augustin abgeschlossen sein. Das denkmalgeschützte Haus wurde in den letzten Jahren aufwendig saniert. Derzeit erfolgt der Innenausbau. Die Gesamtkosten betragen 4,7 Millionen, davon förderfähige Kosten 2,9 Millionen Euro.

Letzte Restarbeiten erfolgen auch an den vom Hochwasser betroffenen Gebäuden. Die Johann-Gottfried-Seume-Bibliothek erhält einen neuen Fassadenanstrich. Ein Ersatzneubau auf dem Schulhof der Oberschule Grimma ersetzt ab Ende des Jahres die weggefallenen Kellerräume. Zudem werden die Treppen und die Fassade der Schule erneuert. Auch in Kössern schreiten der Umbau und die Sanierung des Sportlerheimes voran. Im Frühjahr steht der Umzug der Verwaltungseinheiten aus Nerchau in das Stadthaus am Markt 16/17 an. Bis dahin sind das Rathaus und das Renaissancehaus Markt 15 bezugsfertig. Die Verwaltung des Standesamtes bleibt in Nerchau. Ein Trauzimmer am Markt wird es wieder geben. Zahlreiche Tiefbauarbeiten laufen bereits oder stecken in den Startlöchern. In Großbardau wird derzeit der ehemalige Maschinen- und Technikstützpunkt abgerissen. Des Weiteren liefen die Arbeiten an der Hängebrücke an. Auch in der Straße Am Rumberg wird fleißig gearbeitet. Das nächste große Straßenbauvorhaben ist die Cannewitzer Straße in Nerchau. Die grundhafte Sanierung steht an. Neue Asphaltdecken erhalten die Teile der Stecknadelallee in Grimma-Süd und die Straße Zum Rittergut in Kössern. Für Golzern, Döben und Förstgen sind neue Bushaltestellenwartehäuschen vorgesehen und in Pöhsig steht die Aufwertung des Dorfplatzes an.

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