Pfusch am Bau? Ölwanne aufgerissen! Bahnübergang wird zur Sprungschanze

Frau reißt sich Ölwanne auf und haut ab!

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Grimma/Waldbardau. Dienstagvormittag kam es zwischen dem „Waldwinkel“  und Bernbruch zur Fahrbahnverunreinigung durch eine aufgerissene Ölwanne.

Kurz vor 17 Uhr wurde die Grimmaer Feuerwehr alarmiert. Eine Frau wäre mit ihrem Auto „aufgesessen“, danach ausgestiegen um sich den Schaden zu begutachten und schließlich weitergefahren. Passanten hatten sie wohl noch angesprochen und konnten das Fahrzeug zumindest als roten PKW idendifizieren. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Grimma und Großbardau brachten bis zum Ortsausgang Großbardau Richtung Bernbruch Ölbindemittel aus und reinigten die Fahrbahn. Nach der Verursacherin wird nun unter anderem gesucht. Zeugen des Vorfalls sollen sich an das Polizeirevier in Grimma unter Tel. 0343770890 wenden.

Vor Ort war schnell klar, was die Ursache für den Unfall sein könnte. Ein „sanierter“ Bahnübergang. Vom 12.02. – 14.02. hatte die Bahn hier unter Vollsperrung der Straße den Übergang frisch saniert. Seit dem würde fast schon jeder „Zweite aufsitzen“, berichten Passanten. Das der „Waldwinkel“ ohnehin schwere Fahrbahnschäden aufweist ist den Meisten schon bekannt, dennoch mahnen 30-er Schilder zum langsam fahren. Aber selbst zehn km/h sind an diesem Bahnübergang zu viel. Warum die damaligen Bauarbeiter ihre „Sprungschanze“ nicht bemerkt haben ist unklar. Die Stadtverwaltung ist mittlerweile informiert und mit der Bahn als Bauträger in Kontakt. Bis es zur Entschärfung am Übergang kommt, heißt es Schritttempo fahren, „Tieffleger“ sollten ganz auf die Straße verzichten.

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