Projekt „Tierhäuschen“ findet seinen krönenden Abschluss

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Fotos: Kita Parthenzwerge

Großbardau. Voller Freude können die Kinder der Kindertagesstätte „Parthenzwerge“ Großbardau verkünden, dass ihr Projekt „Tierhäuschen“ zum erfolgreichen Abschluss gebracht wurde.

Kürzlich stellten sie gemeinsam mit den Mitgliedern des Fördervereins der Kita – das fertig sanierte Trafohaus in Großbardau der Öffentlichkeit vor. Vor vier Jahren hörten die Kinder, dass in der Nachbarschaft eine Scheune abgerissen werden soll und machten sich Gedanken, was mit den dort wohnenden Tieren werden soll.

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Bei Spaziergängen durch ihren Heimatort stießen sie auf das alte, unsanierte Trafohaus. „Das können wir doch reparieren und für die Vögel und Fledermäuse als Tierhäuschen herrichten“, waren sich die Kinder einig. So entstand aus einem kleinen Ausflug ein großartiges Projekt, welches 2016 sogar als Sieger aus dem Landeswettbewerb „Forschergeist“ in Sachsen hervorging.

Bis zur artenschutzgerechten Sanierung des Trafohauses wollten die Kinder aber damals nicht warten. Also musste ein eigenes, kleineres Trafohaus her, welches schließlich auf dem Gelände der Kita aufgebaut wurde. Seitdem bietet es hier zahlreichen Tierarten Platz. So zogen Wildbienen, Hummeln, aber auch Kohl- und Blaumeisen ein, welche von den Kindern wann immer diese wollen, beobachtet werden können. Gleichzeitig setzten die Kinder alle Hebel in Bewegung, damit ihr großes Ziel Realität werden konnte. So stellten sie ihre Idee wichtigen Leuten wie dem Ortschaftsrat, dem Umwelt- und Denkmalschutzamt vor. Die Stadt Grimma als Eigentümerin des Gebäudes, übergab schließlich vertrauensvoll das Objekt in die Hände des Fördervereins, welcher sich um die notwendige Finanzierung kümmerte. Die artenschutzgerechte Sanierung des alten Trafohauses wurde schließlich in diesem Jahr mit Hilfe von Fördermitteln der Richtlinie Natürliches Erbe (RL NE/2014) in die Tat umgesetzt.

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Eltern und Privatleute sicherten dankenswerter Weise die Vorfinanzierung des Vorhabens ab und halfen zudem tatkräftig, nicht förderfähige Arbeiten zu realisieren. „Für Fledermäuse, Schleiereulen, Turmfalken, Mehlschwalben oder Haussperlinge und Hausrotschwänze ist alles vorbereitet. Nun warten die Kinder gespannt auf ihre ersten Untermieter“, freut sich Rico Kühn, Vorsitzender des Förderverein Kita „Parthenzwerge“ e.V.

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