Sensationsfund: Verhindert Spionageeidechse den Neubau des Sportzentrums?

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Fotos: pixabay/Fotomontage

Grimma. Bei Baggerarbeiten wurde gestern eine Sensationsentdeckung gemacht, welche das komplette Bauprojekt „Sportzentrum Husarenkaserne“ gefährdet. 

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Gegen 11:11 Uhr machte ein Baggerfahrer, der mit dem Abriss der alten Kasernengebäude in der Lausicker Straße beschäftigt war, eine ungewöhnliche Entdeckung in seiner Baggerschaufel. Eine zierliche grüne Eidechse, etwa 20cm lang, lag quicklebendig in der Schauffel. Er verständigte sofort den Bauleiter, welcher sofort das Umweltamt informierte. Mit vier Mitarbeitern rückten diese an, um das Tier zu begutachten. Es stellte sich heraus, dass diese Eidechsen zur Zeit der russischen Besatzung gezielt gezüchtet wurden. Nicht nur tonnenweise Munitionsschrott hinterließen die Russen beim Abmarsch Anfang der 1990iger Jahre, sondern offenbar auch streng geheime Genforschungsprojekte. Bis vor kurzem wusste niemand über die geheimen Reptielienforschungen der Russen, die ausschließlich in Grimma erforscht worden. Nach den mittlerweile bekannten Plänen sollten diese Eidechsen mit dem Namen „Smirnoffkolski“ mit Minikameras ausgestattet werden, und so im kalten Krieg den Feind auszuspionieren. Leiter des Umweltamtsteams, Ralf Sketcher, schilderte uns seine weitere Vorgehensweise: „Es ist einfach großartig, ein lebendes Objekt hier in Grimma entdeckt zu haben, wir haben sofort einen Baustopp verhängt. Als nächstes werden wir das komplette Areal mit Froschfangzäunen eingrenzen und das Gelände umgraben, um weitere Tiere zu finden. Das wird mindestens vier Jahre in Anspruch nehmen. Sollten wir weitere Exemplare finden, so werden wir hier ein einzigartiges Biotop entwickeln“. Damit wird der Bau des Sportzentrums wohl auf unbekannte Dauer vertagt. APRIL APRIL

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