Nach PKW-Brand in Wurzen: Ermittlungen wegen Brandstiftung

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Wurzen. Nachdem vor fast genau einem Jahr (24. März 2015, gegen 02:30 Uhr) an gleicher Stelle in der Schweizergartenstraße ein VW Golf in Brand gesteckt wurde, wiederholte sich eine solche Tat wahrscheinlich (Ermittlung der Brandursache steht noch aus) in der letzten Nacht an einem VW Passat.

 

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Das im vorderen Bereich durch das Feuer stark beschädigte Auto wurde für die weitere kriminaltechnische Untersuchung sichergestellt. Beide Brände galten/gelten mit hoher Wahrscheinlichkeit einem Nutzer der Fahrzeuge, welcher jedoch nicht zugleich Halter und damit auch nicht Geschädigter ist. Der 30-Jährige nahm und nimmt eine herausgehobene Stellung im Rahmen von mindestens rechtspopulistischen sowie asylkritischen Versammlungen der LEGIDA-Bewegung ein und steht somit unweigerlich auch im Fokus linksextremistischer Kreise. Mithin lässt der neuerliche Pkw-Brand derzeit eine Brandstiftung mit entsprechender Motivation vermuten, teilte die Polizei heute mit. „Es ist dabei leider keine Überraschung, dass Extremisten beider Lager Gewalt als legitimes Mittel der politischen Agitation definieren und diese im Minimum zur Einschüchterung anwenden. Es wäre auch nicht überraschend, wenn sich über das Internet abermals ein anonymer AktivistInnen-Kopf zu Wort meldete, welcher diese Tat auch noch durch lyrische Ergüsse mit der weltpolitischen Lage, wirtschaftlicher Ausbeutung, gnadenlos kapitalistischen Verhältnissen, imperialistischem Staatsgebärden oder repressivem „Bullenterror“ zu verknüpfen und sie somit als Fanal des einzig wahren antifaschistischen Widerstands zu lobpreisen wüsste.“ so Polizeisprecher Andreas Loepki.

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