Wie Phoenix aus der Asche – Rückblick zur Hinrunde Handball Damen Verbandsliga Sachsen

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Naunhof. Wer hätte das gedacht! Nachdem die BSC-Damen nur durch Glück, bedingt durch die Auf- und Abstiegsregelungen, die Klasse halten durften, starten sie durch, wie lange nicht mehr.

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Gleich zum ersten Spieltag konnten sie in eigener Halle einem der Favoriten, dem HC Glauchau/Meerane, mit 21:21 ein Unentschieden abtrotzen. Eine Woche später kassierten sie zwar gegen die Reserve des Drittligisten HSV Marienberg mit 31:22 eine deftige Auswärtsniederlage, doch das sollte die höchste Niederlage bisher bleiben. Danach wieder ein Gast aus dem Chemnitzer Bereich. Mit 20:16 zogen die Damen vom BSV Limbach-Oberfrohna in Naunhof den Kürzeren, bevor Naunhofs Damen zu Gast beim Absteiger aus der letzten Saison, den Mölkauer Haien, waren. Wieder eine Niederlage, 28:20 zeigte die Anzeigetafel zum Spielende, doch zum nächsten Heimspiel gegen Turbine Leipzig konnten die BSC-Mädels mit einem 25:20 Sieg ihr Punktekonto wieder ausgleichen. Und um noch einen draufzusetzen zogen die Naunhoferinnen gleich im Anschluss einen Auswärtssieg mit 18:21 beim LSV Südwest. Spätestens hier war festzustellen, hier kämpft ein Team gemeinsam, jede kann sich auf die andere verlassen und ist in der Lage Verantwortung zu übernehmen. Doch umso überraschender endete die erste Halbzeit des nächsten Spiels. Die Gäste aus dem Erzgebirge, der SG Raschau-Beierfeld, übernahmen sofort die Regie und konnten bei einem Stand von 7:13 mit einem sechs Tore Vorsprung in die Pause gehen. Kein Zuschauer gab noch einen Pfifferling auf einen Sieg der Naunhoferinnen. Doch mit einer unglaublichen Energieleistung gelang es den Parthestädterinnen zurück ins Spiel zu finden, den Vorsprung Stück für Stück abzuknabbern und auszugleichen. Weiterhin war Naunhof zu Hause ungeschlagen! Diese Energieleistung galt es mitzunehmen zum nächsten Auswärtsspiel gegen die Piranhas II in Markranstädt. Das sollte anfangs auch ganz gut funktionieren, zur Halbzeitpause war bei einem Stand von 16:15 noch lange kein Sieger ausgemacht. Aber dann zeigten die Piranhas wer Herr im Hause ist und brachten den Naunhoferinnen eine 34:26 Niederlage bei. Eine Woche später kam es in Naunhof zum Muldentalderby gegen die Damen von Lok Wurzen. Eine Vorhersage zum Spielausgang war kaum möglich, wurden doch auch die Muldestädterinnen von den Piranhas mit einem ähnlichen Ergebnis nur eine Woche vor den Naunhoferinnen nach Hause geschickt. Doch die Lektion aus Markranstädt schienen die Mädels von der Parthe besser gelernt zu haben. Mit einem unglaublichen 30:23 schickten sie ihre Gäste wieder zurück an die Mulde. Nächster Gast waren die Damen vom Flughafen Schkeuditz, im Vorjahr als Aufsteiger Top, in der derzeitigen Saison allerdings in arge Turbulenzen geraten. Trotzdem waren die Naunhofer Damen gewarnt, Schkeuditz war schwer zu bespielen! Dies zeigte sich auch während des Duells. Nach dem Motto „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ konnten die Parthestädterinnen ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr mit 20:17 für sich entscheiden. Tabellenschlusslicht Handballlust Miltitz war Gastgeber des letzten Spiels der Hinrunde. Von der Papierform war eigentlich alles klar, aber gerade diese Gegner darf man nicht unterschätzen. Naunhof fand recht schnell ins Spiel und konnte sich zur Halbzeit schon recht deutlich zum 8:14 absetzen. Naunhof ließ nichts mehr anbrennen, konnte durchwechseln um auch den weniger eingesetzten Spielerinnen Spielanteile zu gewähren, und holte sich zum Ende der Hinrunde mit 17:25 noch einen Auswärtssieg.
Fazit: zu Hause ungeschlagen, Pluspunkte auf dem Konto und Platz 5 in der Tabelle, nach einer langen Durststrecke weckt das Lust auf mehr.
In diesem Zusammenhang bedank sich der BSC  recht herzlich bei allen Fans, die den Verein auch in den schlechten Zeiten eisern die Treue hielten. Der Verein hofft  auch im neuen Jahr gemeinsam mit den Fans Siege bejubeln zu dürfen.

Quelle: PM BSC

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