Naunhofer Stadtkirche übervoll – Oberschüler leiten Weihnachtszeit mit Konzert ein

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Naunhof. So voll ist es in der Naunhofer Stadtkirche normalerweise nur an Heiligabend. Bis auf diesen einen Abend gestern, als die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn der Oberschule Naunhof zum alljährlichen Weihnachtskonzert einluden.

Vom gesanglichen und technischen ist es sicher nicht perfekt, dafür aber unschlagbar für die Eltern, die zum großen Teil selber schon als Schüler im Altarraum gestanden haben und die Weihnachtsbotschaft vortrugen. Und genau da wird aus dem Laienspiel etwas großartiges, eben doch perfektes. Da halten Mütter und Väter die Daumen, wenn das eigene Kind seinen großen Auftritt hat. Wenn die Note auf dem Blatt etwas anderes vorgibt als es die Stimmbänder zu leisten vermögen und der Ton eben doch etwas daneben lag, dann erkennt man den Stolz in der elterlichen Brust, der zu verstehen gibt, trotzdem super. Zu Recht, die Kinder leiteten die Weihnachtszeit nicht nur mit Liedern ein. Da fand man die Auseinandersetzung mit dem ständig wachsenden gesellschaftlichen Egoismus, der in der Weihnachtsgeschichte dargestellt wurde. Der Wunsch nach ein bisschen mehr wir und ein weniger ich wurde ausgesprochen. Themen der Weltpolitik, die auch die Welt der Kinder erreicht haben, wurden auf den Punkt gebracht.

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Ja, sie sind in ihrer Unvollkommenheit absolut perfekt, sie sind ja schließlich unsere Kinder, denen es vielleicht eines Tages gelingt, die Weihnachtsbotschaft wahr werden zu lassen.

Man sollte eben öfter mal den Kindern zuhören. Zum Abschluss dankte Pfarrer Norbert George den Schülern und Lehrern für ihre großartige Leistung und rief zu einer größeren Bereitschaft zum teilen auf. Text und Foto: Detlef Rohde

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