Naunhofer Ödland wird zur Streuobstwiese

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Naunhof. In einer gemeinsamen Pflanzaktion wurde am vergangen Samstag (07.11.2015) am Ortseingang von Naunhof auf einem Stück Ödland eine Streuobstwiese angelegt. 32 Obstbäume, darunter zehn verschiedene Apfelsorten, vier Quitten-, zwei Pflaumen- und drei Kirschsorten sind gepflanzt worden. Auf die Idee mit der Streuobstwiese kam der Naunhofer Imkerverein. Er möchte mit Aktionen wie dieser eine Verbesserung der Lebensgrundlage von Bienen und anderen Insekten und Kleintieren erreichen. Geht es nach ihm, könnten später auch noch Nistkästen angebracht, Insektenhotels gebaut oder eine Benjeshecke angelegt werden. Mit seiner Initiative stieß der Verein bei der Stadt Naunhof auf offene Ohren. „Wir haben die Pflanzfläche an der Leipziger Straße sehr gern zur Verfügung gestellt“, sagt Bürgermeister Volker Zocher. „Leider sind Streuobstwiesen heutzutage durch den modernen Obstanbau aus der Mode geraten. Dabei übernehmen diese Biotope doch so wichtige ökologische Aufgaben.“ Weitere Unterstützung erhielten die Imker von Regina Keller, Inhaberin des REWE-Marktes Naunhof. Mit ihrer Spende von 500 Euro konnte der größte Teil der Obstbäume finanziert werden. Für die zukünftige Pflege der Fläche hat sich Landwirt Frank Uhlemann bereit erklärt. Zur Pflanzaktion am Samstag gab es außerdem noch tatkräftige Unterstützung von Helfern aus Thammenhain, Bennewitz, Erdmannshain, Ammelshain und Naunhof.

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