Grimma hat bald eine Radfahrerkirche

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Grimma/Nerchau. Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Nerchau (Stadt Grimma) eröffnet ihre St. Martinskirche am Sonntag, 05. Juli, mit einem Gottesdienst als erste Radfahrerkirche der Region.

Die Eröffnung findet um 15.00 Uhr in der Kirche statt. Im Anschluss lädt die Kirchgemeinde zu einem kleinen Fest auf dem Pfarrhof ein. Die Nerchauer Kirche liegt am beliebten Muldentalbahn-Radweg zwischen Grimma und Wurzen. Zudem führt die Elbe-Mulde-Radroute zwischen Trebsen und Strehla durch Nerchau. „Ein kurzer Zwischenstopp auf den vielseitigen Wegen, auf denen wir uns durch das Leben bewegen, soll hier möglich sein. Die Kirche lädt als Ort der Ruhe und Besinnung ein, um nicht nur körperlich sondern auch mental neue Kraft zu tanken“, so Pfarrer Markus Wendland. Die Kirche soll täglich geöffnet sein und vor allem Radwanderer zur Einkehr einladen.Der Grimmaer Ortsteil Nerchau ist stolz auf seine über 1000-jährige Geschichte. Die Anfänge der Kirche gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Damals begann man auf dem Kirchberg mit der Erweiterung der steinernen Kapelle zu einem Gotteshaus.

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Laut der Internetseite www.radwegekirchen.de gibt es derzeit 259 Radwegekirchen in Deutschland, davon nur vier in Sachsen. Alle vier Radfahrerkirchen in Wehlen, Torgau, Dommitzsch und Drebligar liegen am Elbradweg. Somit ist die Radfahrerkirche in Nerchau die erste ihrer Art am Muldentalbahn-Radweg beziehungsweise am gegenüberliegenden Mulderadweg.

 

Quelle: PM Stadt Grimma

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