Jahresrechnung 2013: Investitionen und Schuldenabbau im Fokus

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Grimma. Die Zahlen sprechen Bände. Der kommunale Haushalt der Stadt Grimma erreichte ein noch nie dagewesenes Gesamtvolumen von 125 Millionen Euro. Grit Naujoks, Amtsleiterin für den Bereich Finanzen in der Stadtverwaltung, stellte am 27. Mai die vorläufigen Daten der Jahresrechnung 2013 im Stadtrat vor. Geprägt wurde der Haushalt durch das Hochwasser im Juni 2013, das nicht nur finanzielle Mittel sondern auch personelle Kapazitäten gebunden hat. Trotz der Katastrophe ist es der Stadt Grimma gelungen, einen höheren Überschuss von 2,9 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt als geplant zu erreichen und die geplante Entnahme aus der Rücklage zu reduzieren. Ein wesentlicher Faktor für diese positive Entwicklung sind die Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer, die mit 6,9 Millionen Euro geplant und mit 8,7 Millionen Euro realisiert wurde. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Investitionen in Höhe von 8,9 Millionen Euro gelegt, die außerhalb der Hochwasserschadensbeseitigung lagen und im Jahr 2013 angeschoben wurden. Im Jahr 2012 lag die Investitionssumme bei 5,5 Millionen Euro. „In den vergangen 14 Jahren wurden insgesamt 150 Millionen in die öffentliche Infrastruktur investiert“, so Grit Naujoks. Außerdem wurden in 2013 die Kredite mit 1,3 Millionen Euro getilgt und das führte zu einer weiteren Reduzierung der Pro-Kopf-Verschuldung auf 632 Euro. Aktuell rutschte der Wert auf 560 Euro runter und liegt damit weit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Zum Vergleich, im Jahr 2001 betrug die Pro-Kopf-Verschuldung noch 892 Euro.

 

Quelle: PM Stadt Grimma

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