Ergebnisse zur Schwerpunktkontrolle – Drogenerkennung im Straßenverkehr – in Leipzig

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Archivbild/Sören Müller

Leipzig. Am Donnerstag wurden in Leipzig zwei Schwerpunktkontrollen des fließenden Verkehrs durchgeführt. Die Kontrollstellen befanden sich in der Permoser Straße und in der Torgauer Straße.

Diese so genannten D.i.S.-Kontrollen dienen laut Polizeiangaben vorrangig der Feststellung der Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer. Insgesamt waren demzufolge rund 100 Polizeibeamte im Einsatz, die sich aus Kräften der Polizeidirektion Leipzig, der sächsischen Bereitschaftspolizei, des Zolls und der Hochschule der Sächsischen Polizei zusammensetzten. Die Einsatzleitung lag bei der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig. An der stationären Kontrollstelle war ein Rechtsmediziner anwesend, der bei Bedarf hinzugezogen werden konnte.

Die stationären Kontrollteams überprüften knapp 450 Fahrzeuge und rund 500 Personen auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften. Im Ergebnis aller durchgeführten Kontrollen wurden folgende Strafanzeigen gefertigt:

* elf Strafanzeigen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis,
* eine Strafanzeige wegen Fahrens trotz Fahrverbots,
* zwei Strafanzeigen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss
* zwei Strafanzeigen wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
* drei Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz
* eine Strafanzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln,
* eine Strafanzeige wegen der Urkundenfälschung der Umweltplakette
* eine Strafanzeige wegen der Urkundenfälschung des Führerscheins

Darüber hinaus wurden acht Ordnungswidrigkeiten wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln angezeigt. Hinzu kamen 64 sonstige Ordnungswidrigkeiten wie zum Beispiel Gurtverstöße und Verstöße gegen das Handyverbot. Im Zusammenhang mit den Anzeigen wurden zwölf Blutentnahmen durchgeführt. Sechs Führerscheine wurden sichergestellt.