Laubenbrand in voller Ausdehnung – Schwierigkeiten am Einsatzort

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Foto: FF Borna

Borna. Rund 30 Kameraden der Feuerwehr Borna sowie der Stellvertretende Kreisbrandmeister des Inspektionsbereich Borna eilten am 29.02.2024 gegen 19:45 Uhr zu einer, in Vollbrand stehenden, Gartenlaube in der Witznitzer Straße.

Bereits auf der Anfahrt war ein enormes Flammenbild zu sehen. Sofort wurde mit dem Aufbau der Wasserversorgung und mit der Brandbekämpfung begonnen. Dies war allerdings nicht ohne weiteres möglich. Aufgrund der nicht direkten Erreichbarkeit der  Brandstelle mit den Löschfahrzeugen mussten lange Schlauchtrassen gelegt werden. Dies stellte, in der besonders wichtigen ersten Phase des Einsatzes, eine Herausforderung dar.

Zum Glück war bereits eine große Anzahl an Einsatzkräften an der Einsatzstelle angekommen. So konnte, trotz der langen Wege, zügig gearbeitet werden. Die Brandbekämpfung wurde mit 3 Rohren durchgeführt. Wobei der Schutz der angrenzenden Laube eine sehr hohe Priorität einnahm. Nach gut 1,5 Stunden war das Feuer soweit aus und es konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten erwies dies sich als sehr aufwendig.

In mühsamer Kleinarbeit mussten die Dachflächen geöffnet werden, um an die Glutnester heranzukommen. Mit der Wärmebildkamera kontrollierten die Kameraden das komplette Gebäude sowie alle angrenzenden Bebauungen. Mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus, dauerte der Einsatz circa 3,5 Stunden. Noch während der Nachlöscharbeiten wurden die Kameraden zu einem weiteren Einsatz gerufen. Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste eine Wohnungstür geöffnet werden.