Breitband-Angebot wird verbessert

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Grimma. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortfaktor für eine Kommune. Um wirtschaftlich und gesellschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben, gehören leistungsfähige Informations- und Kommunikationssysteme unbedingt dazu. So sieht das auch die Sächsische Staatsregierung.

Der Freistaat möchte in den nächsten Jahren eine möglichst flächendeckende Versorgung mit einem bezahlbaren und leistungsfähigen Breitbandinternetangebot anbieten. „Wir möchten die Gelegenheit nutzen, eine bestmögliche Internet-Versorgung auch in den ländlichen Gebieten zu erreichen“, so Oberbürgermeister Matthias Berger. Im Breitband-Atlas der Digitalen Offensive in Sachsen ist das Gemeindegebiet der Stadt Grimma als grauer Fleck eingestuft. Das heißt, dass nicht einmal jeder zweite Haushalt über eine Breitbandkapazität bis zu 30 Megabit pro Sekunde verfügt. Die Stadt Grimma ist sehr interessiert den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen zu beschleunigen und so einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung des Wirtschafts-, Technologie- und Tourismusstandortes zu leisten. Um die Situation zu verbessern, greift die Stadt auf ein Förderprogramm des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zurück. Dabei soll der Breitbandausbau mit hochfrequentierten Internet- Verbindungen mit einer Download-Rate von mindestens 30 Mbit/sec. gefördert werden. Die Förderrichtlinie gilt für Orte und Ortsteile beziehungsweise regionale abgrenzbare Gebiete, in denen sich mindestens drei Unternehmen oder gewerblich Tätige befinden. Voraussetzung für die Förderung einzelner Projekte in einem abgrenzbaren Gebiet ist die Erarbeitung einer Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse.

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Der Breitbandatlas Sachsen unter www.digitale.offensive.sachsen.de gibt Erkenntnis über die Versorgung. Der Freistaat Sachsen hat für die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur das Zuwendungsprogramm Digitale Offensive Sachsen aufgelegt. Bevor jedoch entsprechende Investitionen bzgl. des Breitbandausbaus erfolgen können, ist zunächst eine sogenannte Verfügbarkeitsanalyse durchzuführen. Die Stadtverwaltung beauftragte damit das Ingenieurbüro Innok@ GmbH aus Lauchhammer mit der Analyse. Damit ist die Stadt gemeinsam mit Markranstädt und Groitzsch Vorreiter im Landkreis Leipzig.

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Ein Kommentar

  1. Klingt gut, solange Primacom aussen vor bleibt. Die Grimmaer die Primacom als Anbieter haben verstehen was ich meine. Da sollte man auch mal eingreifen und die Machtstellung der Primacom im Kabelanschlusssektor überdenken.

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