Auswärtssieg für Grimmaer Volleyballerinnen: „Abriss“ in Freisen

J.Beulich

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Foto: Memofotografie

Grimma/Freisen. Zum aller letzten Spieltag des Jahres 2023 hieß es noch einmal für die ESA Grimma Volleys, früh aufstehen, zeitiges Treffen und ab 600km auf der Autobahn in Richtung französische Grenze, nach Freisen in der Nähe von Saarbrücken.

Grimmas Coach Munari konnte auf fast alle Spielerinnen setzten, nur Salome Seidel und Alina Baumgart musst aus schulischen bzw. beruflichen Gründen passen. Die Devise war klar, beim aktuellen Tabellenletzten maximale Punkte sammeln, wenn nicht dort, wo dann… Das Team war bestens vorbereitet und startete hochmotiviert und zielsicher in die Mission „Trois Points de la Sarre“ und keiner hätte gedacht, das diese Mission nach bereits 64 Minuten erfolgreich abgeschlossen wurde.

Munaris Stamm-Sechser , gleiche Startaufstellung wie gegen Köln, legte los wie die Grimmaer Feuerwehr in allerbesten Zeiten und hatte mit den saarländischen Gastgeberinnen überhaupt kein Erbarmen, die sich erstmal schütteln mussten, als sie zur 1.technischen Auszeit schon mit 6 Punkten in Rückstand waren. Da war auch Trainerin Urgestein Brigitte Schumacher auf Freisener Seite etwas ratlos und fand das gesamte Spiel kein adäquates Gegenmittel, gegen das Grimma Team, aus „dem tiefsten Osten“. Mit 25:16 wurde sehr klar und sicher der 1. Satz gewonnen und mit gleicher Akribie und Durchschlagskraft gleich weiter gespielt. Starke Aufschläge und sichere Annahmen waren das Fundament für einen weiteren erfolgreichen Satz in der Ferne, sowie wieder einmal die bärenstarken Außenangreiferinnen Lina Lieb. Laura Slabon und Meret „Merle“ Singer, die die Bälle im gegnerischen Feld versenkten. Mit 11 Punkten Vorsprung wurde Satz Nr.2 mit 25:14 gewonnen.

Freisen war gegen die wie entfesselt aufspielenden Grimmaerinnen macht- und chancenlos, die auch im Satz Nr.3, ein sächsisches Volleyball-Feuerwerk, vom Allerfeinsten abfeuerten und den letzten Satz mit 25:15 gewannen. Wie bereits in der letzten Woche wurde Grimmas Diagonalspielerin Meret Singer mit der Goldmedaille zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet, Leonie Dewes, auf Freisener Seite, erhielt die Silbermedaille. Für die immer besser werdende mannschaftliche Geschlossenheit, das tolle Zusammenspiel und den Zusammenhalt im Team, belohnten sich die Mädels der ESA Grimma Volleys zum Jahresende nochmal selbst und kletterten durch den Auswärtssieg auf den 3.Tabellenplatz! „Heut hat vieles sehr gut funktioniert, sichere Annahme, coole Aufschläge, starke Mitte, die Angriffe über die Außen, alles top! Wir sind ne coole Truppe und es macht unheimlich Spaß!“ sagt ESA Volleys-Kapitänin Lina Marie Lieb „Aber wir sind nur die, die auf dem Spielfeld unser Bestes geben, da gibt es noch so viele, die zu unserem Erfolg beitragen. Der gesamte Verein, Vorstand, Sponsoren, Helfer, Unterstützer und unsere Fans, bei denen möchten wir uns mächtig bedanken und allen eine besinnliche und erholsame Weihnacht wünschen!“

Nach nur knapp 4-wöchiger Winterpause geht’s für die ESA Grimma Volleys am 06.01.24 mit dem letzten Spiel der Hinrunde, bei den Binder Blaubären TSV Flacht weiter, auf das 1.Heimspiel des Jahres 2024 müssen die Fans bis zum 27.01.24 warten, da kommt NAWARO Straubing in die Muldentalhölle.