ESA Grimma Volleys verlieren in Erfurt

Erfurt gewinnt den Regionalpokal

0
282
ESA Volleys
Meret Singer am Netz im Heimspiel gegen Hamburg Foto: Memofotografie

Erfurt/Grimma. Im Finale um den diesjährigen Regionalpokal gegen den Liga-Mitkonkurrenten Schwarz-Weiß Erfurt hingen für das junge Grimmaer Team der ESA VOLLEYS die Trauben des Erfolgs sehr hoch, wahrscheinlich zu hoch, denn der ehemalige thüringische Erstligist ließ in der heimischen Riethsportalle nicht viel anbrennen und gewann mit 3:1.

Erfurt kam von Anfang an besser ins Spiel und präsentierte ab Sekunde eins seine komplette spielerische Cleverness und Erfahrung jeder einzelnen Spielerin aus mehreren erstklassischen internationalen und nationalen Einsätzen. Immerhin stehen 3 aktuelle Nationalspielerinnen verschiedener Länder in Erfurt am Netz! Dem jungen und neuformierten Team der ESA Grimma Volleys merkte man natürlich die Nervosität und Anspannung an und durch zu viele Eigenfehler bzw. Aufschlagfehler machte Erfurt kurzen Prozess und gewann den 1.Satz mit 25:14. Im 2. Satz zeigten die Mädels von Coach Munari ein komplett anderes Auftreten, hielten sehr gut mit und ärgerten den Favoriten aufs Feinste und konnten mit 29:27 gewinnen und nach Sätzen ausgleichen. Was war denn hier los??? Das dachte sich auch Erfurts Trainer Zarczynski der seinen Mädels ordentlich ins Gewissen redete sodass die Thüringerinnen Satz Nr.3 und 4 mit jeweils 25:21 und 25:16 gewannen.

Grimmas Team-Manager Christian Beutler sagte nach dem Spiel: „Ich denk mal wenn die Erfurter sich richtig eingespielt haben, wird es jede Mannschaft dieser Liga schwer haben da mitzuhalten. Unser Hauptaugenmerk wird auf dem Ligaalltag liegen, dort so schnell wie möglich den sicheren Klassenerhalt zu erspielen und dann schauen wir von Match zu Match. Unsere Mädels haben gekämpft und nicht aufgegeben, das war sehr gut. Natürlich will ich nicht alles schön reden, doch das wird Jorge Munari in der nächsten Trainingswoche ansprechen und auswerten und dann gehts mit Vollgas am Samstag nach Straubing, die immerhin ihr erstes Heimspiel gegen Hamburg 3:0 verloren haben! Dort müssen wir konzentriert und hellwach sein und fleißig Punkte sammeln!“

Beide Kapitäninnen wurden von den jeweiligen gegnerischen Trainer zu den MVP‘s gewählt, die Goldmedaille ging an Sina Fuchs auf Erfurter Seite und bei den ESA Grimma Volleys holte sich Lina Marie Lieb die silberne Medaille. Wie erwähnt, nächstes Punktspiel am Samstag ab 19:30 Uhr, beim nächsten ehemaligen Erstligisten, NAWARO Straubing in Bayern.