Neujahrsbaby ließ lange auf sich warten

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Sophie Börroth hält ihr Neujahrsbaby Ella glücklich in den Armen. Foto: Muldentalkliniken

Grimma/Wurzen. Das erste Baby im neuen Jahr ist immer etwas Besonderes. Doch in diesem Jahr konnte die Ankunft des neuen Erdenbürgers erst spät bejubelt werden.

Um 17:08 Uhr erblickte Ella Börroth mit 2.940 Gramm und 50 Zentimetern das Licht der Welt. Insgesamt kamen im Jahr 2022 667 Neugeborene in den Muldentalkliniken zur Welt, darunter drei Zwillingspaare. Unter den 357 Jungen waren die beliebtesten Namen Moritz, Emil und Ben. Auch bei den 310 Mädchen setzten sich klassische Namen wie Ida, Ella, Frieda und Mathilda durch.

Zum Vergleich: Im Jahr 2021 rangierten die Namen Ida und Frieda sowie Ben und Moritz bereits unter den Top 8. Die Geburtenzahl ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 18 Prozent gesunken. „Die Gründe dafür sind vielseitig: Einerseits ist der Rückgang in den geburtenschwachen 90er Jahren begründet. Andererseits hat erst die Pandemie, dann die politische und wirtschaftliche Situation für Unsicherheit bei der Nachwuchsplanung gesorgt“, so Leitende Hebamme Mirjam Wagner.

Besonderheiten, die in Erinnerung bleiben Ein bis zwei Geburten pro Tag sind übliches Tagesgeschäft in den Kreißsälen der Muldentalkliniken. Darüber hinaus ist es schon etwas Besonderes. So kamen am 25.02.2022 vier Kinder zu Welt, zwei Jungen und zwei Mädchen. Einprägsam waren auch die vier Geburten am 22.11.2022, ebenfalls zwei Jungen und zwei Mädchen. Zusätzlich schwingt hier auch die Besonderheit des Datums mit. In guter Erinnerung bleibt den Hebammen auch der 6.11.2022 als drei Babys innerhalb von nur vier Stunden das Licht der Welt erblickten. „Es liegt uns sehr am Herzen, für die werdenden Mütter eine Eins-zu-Eins-Betreuung anzustreben. Eine Frau sollte unter der Geburt stets die notwendige Aufmerksamkeit und Betreuung erhalten, die es bei einem so wichtigen Ereignis bedarf“, so Hebamme Aurelia Pötzschke.

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