Gelebte Städtepartnerschaft: Unterwegs mit Freunden

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Foto: Stadt Grimma

Grimma. Ein Bus voll frankreichbegeisterter Grimmaer reiste im Herbst 2022 nach Orléans.

Zeitgleich fuhren 14 französische Freunde aus der Partnerstadt Bron dorthin, um mit den Grimmaerinnen und Grimmaern eine erlebnisreiche Woche im Tal der Loire zu verbringen. Die Wiedersehensfreude war groß, denn die Pandemie hatte den zweijährigen Rhythmus unterbrochen, in dem Christi- ne Stephan, Ivonne Müller und Annett Hoidis vom Partnerschaftskomitee Bron-Grimma diese Reisen organisieren.

In Orléans wandelten wir gemeinsam auf den Spuren von Jeanne d’Arc und erlebten eine sehr informative Stadtführung. An den folgenden Tagen standen einige Schlösser der Loire im Mittelpunkt: zuerst das reich ausgeschmückte Schloss in Blois, dann Chambord, das größte und von der Architektur her beeindruckendste aller Loire-Schlösser. Dort waren wir mit einem Histopad, einer Art interaktivem Schlossführer auf einem Tablet unterwegs. Im malerischen Clos Lucé sahen wir, wie der Universalgelehrte Leonardo da Vinci seine letzten Lebensjahre verbrachte und konnten zahlreiche nachgebaute Modelle bestaunen. Besonders eindrucksvoll war der mit seinen Werken gestaltete wunderschöne Park. Während einige unserer Gruppe einen Stadtbummel machten, besichtigten die Enthusiasten noch das Königsschloss von Amboise“, resümiert Christine Stephan.

Den krönenden Abschluss der Reise bildete ein gemeinsames Abendessen. Nach einer Weinverkostung wurden die regionalen Spezialitäten in einem in den Tuffstein gehauenen Höhlenrestaurant serviert. „Mehrfach haben wir das Glas auf die nun schon 50-jährige Städtepartnerschaft erhoben, aus der auch viele persönliche Freundschaften hervorgingen. Besonderer Dank für die gelungene Reise gebührt neben den Organisatoren auch unserem Busfahrer Kay von Liebelt-Reisen, Dietmar Täschner, der uns mit fundierten Geschichtskenntnissen das nötige Hintergrundwissen vermittelte und Kathrin Franke, die wie immer unsere Reiseerlebnisse in Vers- form im Bus zum Besten gab.“

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