Unsere Tipps: Schaufensterwerbung für das eigene Geschäft

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Pixabay.com © tookapic CCO Public Domain Las Vegas ist berühmt: Was mit dem Namen auf einem Schild gemeint ist, ist erst klar, wenn man sich vorher auch einen Namen gemacht hat.

Nicht nur in Grimma hat die Corona-Pandemie deutliche Spuren bei den Gewerbetreibenden hinterlassen. Auf der ganzen Welt waren die wirtschaftlichen Auswirkungen zu spüren – teils als bloße Blessuren und teils als existenzielle Krisen. Umso stärker legt sich die Wirtschaft nun ins Zeug. Das tut sie aber nicht nur mit größerer Personalstärke, sondern auch mit mehr Marketing. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen können von der Wahl der richtigen Werbung profitieren. Ob digitale Schaufensterwerbung oder Leuchtschild. Wir erklären, was wichtig ist.

Was soll Werbung bewirken?
Für mittelständische Unternehmen steht oft an erster Stelle, auf sich aufmerksam zu machen. Viele stellen sich darunter vor, irgendwo den Firmen-Namen in Plakatgröße aufzuhängen. Das macht den Namen eines Unternehmens zwar sichtbar, sagt aber noch lange nicht „Sieh’ her! Hier bin ich – Das kann ich und ich bin großartig darin!“. Zuerst ist es daher sinnvoller, das eigene Geschäft nach außen so zu gestalten, dass Kunden mit dem Namen direkt ein positives Bild verbinden. Zum Beispiel durch ein originelles Schaufenster. Werbung fängt also direkt im eigenen Laden an.

Immer zuerst: Vor der eigenen Haustür kehren
Die Redewendung klingt sehr drastisch, doch das ist buchstäblich das, was man als erstes tun sollte. Ein sauberes Geschäft und ein reinlicher Eingangsbereich vermitteln Ordnung und Kontrolle. Mit dieser Sauberkeit verdienen sich Händler schon einmal das erste Stück Seriosität. Im sprichwörtlichen Sinn passt diese Redewendung allerdings auch, denn oft sind es diese kleinen Dinge, die man selber tun kann, die zu einem positiven ersten Eindruck beitragen.

Digitale Schaufensterwerbung
Mit digitalen Displays im Schaufenster kann eine erhöhte Aufmerksamkeit bei den Vorbeigehenden erzeugt werden. Der Effekt von Schaufensterwerbung ist durch die Sensibilität unseres Nervensystems für Bewegungen bedingt. Statische Werbeträger – wie Plakate und Schilder – werden daher oft übersehen. Um das zu vermeiden, sollten sich die dargestellten Inhalte bewegen oder zumindest über wechselnde Folien abgebildet werden.

Kreativ, modern und nachhaltig
Alle, die vor Kreativität sprühen, können sich mit digitaler Schaufensterwerbung immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Zum Beispiel mit dem passenden Einspieler an Aktions-Tagen.

Neben den kreativen Vorteilen ist die Nutzung eines Displays auch wesentlich nachhaltiger. Kein Papier und keine Drucktinte werden benötigt – und das Display ist natürlich wiederverwendbar.

Zu guter Letzt ist da noch das Erscheinungsbild. Ein modernes Display im Schaufenster erzeugt ein Bild von zeitgemäßer Geschäftsführung und ist schlichtweg ein Eye-Catcher.

Die Vorteile zusammengefasst:

  • Erhöhte Aufmerksamkeit durch Animation
  • Vielseitige und kreative Verwendung
  • Nachhaltig – kein Papier, keine Tinte
  • Moderne Werbung

Einfache Leuchtschilder
Nicht nur bei der Außenbeleuchtung finden Leuchtschilder Verwendung. Sie können natürlich auch innen im Schaufenster platziert werden. Die Klassiker mit dem Schriftzug ‚Open‘ und ‚Closed‘ sind wahrscheinlich am weitesten verbreitet. Bei der Wahl eines Leuchtschildes sollte man immer auch bedenken, dass diese schnell altmodisch wirken. Zudem sind sie gestalterisch nicht besonders flexibel, da sie in der Regel ein festes Leuchtmuster wiedergeben. Bei wechselnden Leuchtmustern teilen die Leuchtschilder einen Vorteil, den auch die digitalen Displays aufweisen: bewegte Werbung. Ähnlich kreativ sind sie jedoch lange nicht.

Pixabay.com © Pexels CCO Public Domain
Ein klassisches Leuchtschild, zeigt an, dass das Geschäft geöffnet ist.

Mit Angeboten locken
Neben einem solchen Eye-Catcher ist es natürlich ratsam, den potenziellen Kunden zu zeigen, was in dem Geschäft erworben oder gebucht werden kann. Hierfür bietet sich vor allem die Präsentation von Angeboten an. Hochpreisige Waren auszustellen, könnte nicht nur abschrecken, sondern auch Dieben zu einem heißen Tipp verhelfen. Je nach Sicherung des Ladengeschäftes und dem Klientel kann es jedoch angemessen sein, auch teure Artikel in das Schaufenster zu stellen. Ein Beispiel hierfür sind die Juweliere und Uhrenwerkstätten in Grimma.

Kreatives ausgestalten
Die einen schwören auf die bloße Präsentation der Waren, die anderen stopfen das Schaufenster geradezu voll. Wie so oft ist die goldene Mitte der ideale Weg. Es bietet sich saisonal außerdem an, die Themen der Dekoration anzupassen. Eine einfache Methode ist das Dekorieren nach den Jahreszeiten. Hierbei sind der Kreativität annähernd keine Grenzen gesetzt. Auf politische Themen sollte dabei idealerweise verzichtet werden; zumindest, wenn eine Polarisierung der Kundschaft nicht gewollt ist. Unter Umständen schreckt dies nicht nur Kunden ab, sondern ist auch Auslöser für Auseinandersetzungen.

„Nur mal kurz gucken!“
Obwohl das Schaufenster für die Präsentation der eigenen Produkte genutzt werden sollte, ist es empfehlenswert, gleichzeitig auch einen Blick in das Geschäft zu gewähren. Das bedeutet, dass bei der Ausgestaltung so viel Platz vorhanden sein muss, dass überhaupt noch ein Blick ins Geschäft möglich ist. Wenn die Einrichtung dabei auch noch einladend aussieht, hat der Kunde einen weiteren Grund, sich zumindest einmal kurz umzuschauen.

Fazit
Bei der Gestaltung des eigenen Schaufensters sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt. Besonders Kreative mit einer hohen Affinität zu Technik profitieren wahrscheinlich besonders von einem Display für digitale Schaufensterwerbung. Eines sollte jedoch nie fehlen: eine einfallsreiche Gestaltung.

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