Breitbandausbau: Bau der Hauptverteiler

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Symbolbild/pixabay

Grimma. Der erste Breitbandhauptverteiler steht im Gewerbegebiet in Dürrweitzschen.

Von da aus werden derzeit die Kabel in die süd-östlichen Ortsteile gelegt. Weitere sechs regionale Technikzentralen im Gemeindegebiet, die als Schnittstelle für das Breitbandnetz fungieren, folgen im nächsten Jahr. Die Hauptverteilerstationen sollen an der Rodaer Landstraße nahe der Bushaltestelle in Roda, in der Wilhelm-Oswald-Straße nahe der Grundschule Großbothen, in Neunitz in der Grechwitzer Landstraße, im Stadtteil Hohnstädt in der Florian-Geyer-Straße am Spielplatz, in der Gabelsbergerstraße in der Nähe des Pulverturmes sowie in Nerchau in der Umgebung des Saumarktes aufgebaut werden. Den Zuschlag für den Bau und die Beschaffung der Infrastruktur erhielt die Waldheimer Firma SchönerTel GmbH.

Die die drei mal fünf Meter großen Häuschen sind mit der kompletten Verteilertechnik samt Belüftung, Kabelführungssysteme, sowie Einbruch- und Brandmeldeanlagen ausgestattet. Für Planung, Tiefbau, Lieferung, Netzanbindung, Aufbau, Ausstattung und jeglichem Zubehör fallen Kosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro an. Der Breitbandausbau in Grimma kostet rund 51 Millionen Euro und wird durch die Bundesförderung Breitband des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, und durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr finanziert. Projektträger des Bundes ist das Unternehmen pwc. Als Planungsbüro koordiniert die Firma DIMAnet gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Grimma den Ausbau. Pächter des Netzes ist die Vodafone GmbH.

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