Finissage des Rollschuhs von Bad Lausick

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Foto: Detlef Rohde

Bad Lausick. Nach zwölf Wochen konnte die Prösitzer Künstlerin Ute Hartwig Schulz ihr integratives Kunstprojekt auf der „Alten Rollschuhbahn“ in Bad Lausick beenden.

Jugendliche und Erwachsene aus aller Welt hatten auf dem Gelände des Jugendrings, auf dem ein Begegnungszentrum entstehen soll, einen überdimensionalen Rollschuh gebaut. In mehr als 50 Stunden wurden unter dem Motto „Unsere Hände sprechen eine Sprache“ 8 Kubikmeter Holzapletten als Grundgerüst verbaut, die anschließend mit einer halben Tonne Gips zu einem Rollschuh verbaut und modelliert wurden.

„Ich möchte mich ganz herzlich bei den Jugendlichen bedanken, die derzeit in einer Unterkunft für unbegleitete Minderjährige des Bildungs- und Sozialwerks Muldental e.V. eine neue Heimat gefunden haben. . Die Kinder kommen aus allen Teilen der Welt und haben in der künstlerischen Arbeit neue Kontakte knüpfen können. Sprachbarrieren wurden durch die Sprache der Hände schnell überwunden,“ so Ute Hartwig Schulz. Zum Abschluss zu dem auch Vertreter des Jugendrings, des BSW und Nachbarn gekommen waren, wurde allen am Kunstobjekt Beteiligten ein T-Shirt mit Fotos aus der Entstehungsphase und eine Urkunde überreicht.

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In einer Fotoausstellung konnten die Gäste den ganzen Entstehungsprozess des Rollschuhs nachvollziehen.

Dieses Projekt wurde gefördert durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogramms Integrative Maßnahmen.

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