Programmieren im Werkunterricht

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Foto Grundschule Mutzschen

Mutzschen. Mutzschener Viertklässler tüfteln im Werkunterricht.

Zwei Viertklässler tüfteln am Computer, um ihr mit Plastikbausteinen gebautes Taxi-Modell so fahren zu lassen, dass es genau vor der Wand zum Stehen kommt. Drei andere Kinder haben gerade herausgefunden, dass ihr Miniatur-Auto beim Halten ein Geräusch machen kann. Während an einem anderen Tisch zwei Grüppchen gerade versuchen, ihre zusammengesteckten Autos so zu programmieren, dass diese bei einem Wettrennen gegeneinander antreten können. Diese Szenen kann man in der Grundschule Mutzschen beobachten, wenn man dieser Tage im Werkunterricht der Mäuschen spielt. Im Rahmen der Mittel des Ganztagsangebotes konnte die Grundschule Mutzschen acht neue Baukästen eines Klemmsteinherstellers finanzieren.

Die Freude ist groß, nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern, sondern auch bei uns Kolleginnen“, sagt Schulleiterin Silke Wienzek. „Dieses tolle Material holt die Kinder bei ihren Interessen und Fähigkeiten ab, denn im ersten Schritt bauen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams Modelle nach Anleitungen, ganz wie bei den bekannten Klemmbaustein-Sets im Kinderzimmer. Das Besondere an den Kästen ist aber der Hub, eine Art Mini-Computer und die zugehörige App. Die Kinder können ihre fertigen Modelle über den Computer programmieren und steuern. Auf diese Weise gelingt ein kindgerechter, motivierender Einstieg in die Welt der Programmiersprachen und die Neugier für den Umgang mit Robotern ist geweckt. So macht die Förderung von naturwissenschaftlichen Themen und Fähigkeiten allen Beteiligten Spaß und der Lernerfolg ist sichtlich groß. Als es zur Pause zwischen den beiden Werken-Stunden klingelt, wollen alle Kinder lieber weiterarbeiten“, so die Schulleiterin.

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