Hilfe für das Ahrtal: Spendenaktion für Pferdehof geht weiter

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Petra und Gerrit Flücken Fotos: privat/Familie Flücken

Grimma. Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 im Westen Deutschlands zeigte uns erschreckende und dramatische Bilder. Eine wahnsinnige Herausforderung für die Menschen und Tiere, die von so einer Katastrophe betroffen sind und dazu noch die Corona-Pandemie.

Es ist mehr als schwer da noch die Fassung zu behalten und Hoffnung zu haben. Menschen und Tiere verlieren teilweise ihr Leben, ihr zu Hause, ihre Stallungen und keiner weiß wie es wirklich weiter geht“, so Mario Rost vom Kinderreitfestverein mitfühlend. Für ihn bedurfte es keiner langen Überlegungen zu helfen, aber wie und vor allem sinnvoll.

Pferde im Wasser Fotos: privat/Familie Flücken

Ich beauftragte unseren Landestrainer Manfred Kröber nach einer betroffenen Pferdefamilie zu suchen und nach ein paar Stunden nannte er mir Familie Flücken in Reinland-Pfalz. Dort kämpften Menschen und Pferde stundenlang um Leben und Tod, schließlich blieb allen Gott sei Dank das Leben. Haus, Hof und Stallungen alles zerstört und die staatliche Hilfe ist mit 2.500 Euro auch schon ausgeschöpft. Deshalb sind wir als Initiator sehr glücklich, dass wir durch unseren Spendenaufruf 5.000 Euro und 25 Heurollen, sowie Lederzubehör und Pferdedecken bekommen haben. Daher mein großes Dankeschön und Respekt an alle, die uns hier unterstützen. Die Hilfsbereitschaft war erstmal sehr groß und wir konnten unser Versprechen halten. Wir lassen sie nicht alleine und werden ihnen helfen. Dies einzuhalten war und ist unsere Aufgabe. Grimma hat hier wieder einmal gezeigt, wie engagiert alle sind und wieviel Hilfsbereitschaft in uns steckt. Natürlich haben wir auch Großspenden bekommen – 1.000 Euro von Familie Stiefelmeyer, 500 Euro von Taxi Rolle, aber auch sehr viele Spenden von 25 bis 300 Euro von Bürgern aus Grimma und Umgebung. Mich macht das Ergebnis stolz und ich bin den Menschen sehr, sehr dankbar die dazu beigetragen haben. Wir kennen die Familie Flücken nur per Telefon. Die ersten Telefonate waren sehr emotional, meist auch sehr gebrochen durch Sprachlosigkeit und Tränen. Sie konnten gar nicht fassen, dass Leute aus Grimma anrufen und helfen wollen. Ich habe größten Respekt vor denen, die sich in der Gesellschaft einbringen und engagieren, die Aufgaben übernehmen und für andere da sind. Wir werden die Spendenaktion noch ein Jahr verlängern und sicherlich die Familie Flücken mal als Gäste in Grimma begrüßen“, erklärt Mario Rost

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