Wie sich Jugendliche in Grimma für eine saubere Stadt einsetzen

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Symbolbild/pixabay

Grimma. Die Schokoladenriegelverpackung in den Sträuchern, die achtlos weggeworfene Zigarettenverpackung oder die liegengelassenen Flaschen im Park. Die Achtlosigkeit wird oft auf die Jugend geschoben. Doch es geht auch anders.

Das frisch gegründete Grimmaer Jugendforum und auch die Grimmaer Aktionsgruppe „Fridays for Future“ möchten ein Zeichen setzen. Daher organisierten sie einen Aktionstag, an dem sich rund 20 Leute beteiligten. Mit blauen Säcken, Handschuhen und Müllsammelkralle bepackt, holten sie einigen Unrat aus dem Gestrüpp. „Zwölf Säcke Müll und einige Eimer kamen dabei zusammen“, resümierte Jonas Siegert in einer vorangegangenen Sitzung des Stadtrates.

Er gehört zu den Gründern des Jugendforums Grimma, die sich mit Taten und Ideen für ein lebenswertes Grimma einsetzen möchten. Oberbürgermeister Matthias Berger lobte das Engagement und bedankte sich in der öffentlichen Sitzung bei den Jugendvereinigungen für ihr aktives Herangehen. Die Stadt stellte die Säcke und übernahm die Entsorgung, die Standorte wurden über die Müllweg-App dem Bauhof gemeldet. „So manche Kuriosität kam ans Tageslicht“, berichtete Jonas Siegert. „Auch war es verwunderlich, dass einige Mitbürgerinnen und Mitbürger Teile ihrer Einrichtung zur Abholung gleich bereitstellten“, so der Grechwitzer. Die Jugendlichen wollen diese Sauberaktion dieses Jahr noch zwei Mal wiederholen, sowohl am 27. November als auch am 11. Dezember.

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