Mutzschener Feuerwehrkameraden nachträglich zum Tagessieger der Herzen gekürt

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Grimma. Am Dienstag kam es nun wie berichtet zum Wettkampf bei der MDR-Aktion #fitwiediefeuerwehr.

Zur Aktion: #fitwiediefeuerwehr – Der MDR berichtet über die Arbeit Freiwilliger Feuerwehren in Mitteldeutschland. Der MDR Nachmittag mit den Sendungen MDR um 2 und MDR um 4 sowie die Radiowelle MDR JUMP widmen sich laut eigenen ANgaben in diesem Sommer (26.7.2021–6.8.2021) den Freiwilligen Feuerwehren im Sendegebiet. Sie haben die Chance, ihre Verdienste und Erfolge aber auch ihre Sorgen und Nöte einem großen Publikum zu präsentieren. Darüber hinaus können die Mitglieder für ihre Wehr 5.000 Euro gewinnen.

Die Aufgabe: Zwei Feuerwehren treten jeden Tag gegeneinander an und müssen einen mit Jörg Färber abgestimmten Fitness-Parcours durchlaufen. Jeder Tagessieger bekommt einen Pokal. Die offizielle Zeitmessung sorgt nach zwei Wochen und zwanzig Feuerwehren für einen Gesamtsieger, der sich über 5.000 Euro freuen kann. Die Sendungen „MDR um 2“ und „MDR um 4“ begleiten die Freiwilligen Feuerwehren umfassend im Voraus und live vor Ort. Reporterin Tina Sawetzki und Berufsfeuerwehrmann Jörg Färber (mehrfacher Gewinner der Weltmeisterschaften der Retter in New York, Vancouver und Belfast und Bezwinger verschiedener Marathons, Ultramarathons und Iron Men) kommentieren gemeinsam den Wettkampf und bestreiten die Gespräche mit den Wehren. Hier geht es um die Sorgen, Probleme, Wünsche und Erfolge der freiwilligen Feuerwehren. Jörg Färber fungiert außerdem als Schiedsrichter beim Parcours und überwacht die richtige Ausführung der Übungen. „MDR JUMP“-Reporter Lars Wohlfarth begleitet die Aktion für das Radio.

Am Dienstag war es dann soweit. Die Mutzschener Kameraden legten mit 4:07,3 Minuten eine Glanzleistung vor die erstmal getoppt werden musste. Die Malkwitzer aber legten mit einer grandiosen Leistung nach und hatten die Nase mit nur einer halben Sekunde bei 4:06,8 Minuten vorn. Quasi ein halbes Augenzwinkern. Damit ging der Tagessieg vorerst an die Malkwitzer Kameraden.

Im Nachgang allerdings die Wende: Schiedsrichter und Feuerwehrmann Jörg Faber korrigierte seine Augenblick-Entscheidung in der Mittwochsendung von MDRum2.
Wo lag das Problem? Bei der Station „Reifenflipp“ musste der Reifen komplett hinter die weiße Linie gebracht werden. Beim Malkwitzer Lauf geschah das eben nicht. So lag der Reifen noch knapp 10 cm im Spielfeld und hätte also nocheinmal geflippt werden müssen und kostete den Mutzschenern den Tagessieg. Am Ende ging dann doch noch der Tagessiegerpokal an die Mutzschener Kameraden die sich natürlich riesig freuten. Am Gesamtklassement ändert sich allerdings nichts, so bleibt Malkwitz aktuell auf dem 4. Platz vor den Mutzschenern, da die genaue Zeit für diesen einen Flipp nachträglich kaum noch abzuschätzen sei. Für beide Mannschaften war der Tag allerdings eine Riesenerfolgsgeschichte und stärkte die Kameradschaft untereinander. Video: MDR

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