Die Neue Jüdische Kammerphilharmonie gibt Schülergesprächskonzert in Grimma

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Foto: Sören Müller

Grimma. Erst Musik, dann Diskussion. Die Neue Jüdische Kammerphilharmonie gibt am Montag, 13. März, ein Konzert für die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen des Gymnasiums St. Augustin.

Im Anschluss beantworten die Orchestermusiker und der Dirigent Michael Hurshell die Fragen der Schüler. Beim Gespräch geht es um verfemte Musik, vergessene Komponisten und die Wiedererstehung des jüdischen Musikrepertoires. Es werden Stücke von Alexandre Tansman, Franz Schreker und Marc Lavry gespielt. Das Schülergesprächskonzert beginnt 10 Uhr in der Aula des Gymnasiums St. Augustin in der Klosterstraße 1.

Die neue jüdische Kammerphilharmonie hat sich zum Ziel gesetzt, Werke jüdischer Komponisten aufzuführen, die während der Nazizeit vertrieben, ermordet oder deren Musik verboten wurde. Die Neue Jüdische Kammerphilharmonie möchte mit ihren Konzerten diese Werke vor dem endgültigen Vergessen bewahren und einen Beitrag zur Versöhnung und zum kulturellen Verständnis leisten. Das Orchester wurde 2007 gegründet, anlässlich eines Konzerts zum 6. Jahrestag der Grundsteinlegung der Neuen Synagoge Dresden. Jüdische und nicht jüdische Musiker, teils Mitglieder renommierter Orchester wie der Dresdner Philharmonie, teils Absolventen der Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber Dresden, erarbeiten gemeinsam die Programme des vergessenen, versunkenen Repertoires. Das Konzert wird vom Sächsischen

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