Einweihung Ersatzneubau Mehrzweckgebäude Oberschule Grimma

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Foto: Sören Müller

Grimma. Mit der Einweihung des Mehrzweckgebäudes wurden die Bedingungen der Oberschule Grimma weiter optimiert. Die offizielle Übergabe fand am Freitag statt.

Am Freitag, dem 27. Januar, wurde der Ersatzneubau am bestehenden Technikgebäude der Oberschule Grimma offiziell an die Schule übergeben. Damit wurden die Bedingungen für die Schule und ihre Angebote nach Angaben der Stadtverwaltung, sowie auch der Schulleitung optimiert. Der neue Schulklub bildet mit dem Technikgebäude einen Blickfang. Das Gebäude übernimmt optisch die Gestaltungsgrundlinien des anschließenden Technikgebäudes. Die Schulbibliothek ist aus dem Dachgeschoss aufgrund von Brandschutzauflagen mit in das Haus eingezogen. Dafür steht ein kleiner Leseraum zur Verfügung.

Der große Raum verfügt über PC- Arbeitsplätze, die sowohl für die Schule für Hausaufgaben und Recherchen, die Bibliothek und zur Freizeitgestaltung genutzt werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit optimal Ganztagsangebote umzusetzen. Ein kleiner Freisitz wird ab dem Frühjahr zum Verweilen einladen und im Außenbereich des Schulhofes noch durch Bänke ergänzt. Die Gesamtkosten belaufen sich insgesamt auf voraussichtlich 720.000 Euro. Rund 700.000 Euro wurden aus dem Hochwasser-Wiederaufbaufonds des Freistaates und des Bundes finanziert. 20.000 Euro sind Eigenmittel aus dem städtischen Haushalt.

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Oberbürgermeister Matthias Berger: „Dennoch sollten wir uns nicht selbstzufrieden zurücklehnen. Die Mittel sind Ersatzmittel aus der Hochwasserkatastrophe 2013. Nur „Dank“ solcher Katastrophen sind solche Investitionen überhaupt noch möglich. Sollte die CDU/SPD-Regierung in Dresden nicht bald aufwachen und uns aus dem Würgegriff der Bürokratie befreien und endlich für eine auskömmliche Finanzierung der Sächsischen Städte und Gemeinden sorgen, werden gerade hier im ländlichen Raum solche Investitionen in Zukunft nicht mehr möglich sein.“ Schulleiter Steffen Kretzschmar lobte vorallem in seiner Ansprache  die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und den ausführenden Firmen ausdrücklich. „Zu jeder Zeit floßen unsere Ideen und Vorstellungen mit ein“. Er sprach außerdem im Namen der ganzen Schule seinen Dank an alle Beteiligten aus.

 

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