Durch Corona: Immobilienpreise im Keller? Sachsen zeigt andere Tendenz

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Symbolbild/pixabay

Durch Corona: Immobilienpreise im Keller? Sachsen zeigt andere Tendenz

Die Corona-Krise hat auch Einfluss auf die Immobilienentwicklung. Die Branche rechnet damit, dass vor allem private Vermieter durch ausbleibende Mieteinnahmen in Bedrängnis geraten könnten. Notverkäufe können die Folge sein. Mittelfristig allerdings sehen fast alle Experten einen ungebrochenen Anstieg der Preise – in allen Lagen. Denn auch das zeigt die Krise: Immobilienbesitz ist eine Form von Sicherheit. Das gilt deutschlandweit. Aber natürlich auch für Sachsen.

Umland oder Leipzig, Dresden und Chemnitz?

Besonders beliebt sind die Lagen am Rand der Metropolen Dresden, Leipzig und Chemnitz. Im Leipziger Umland bis in das Muldental waren zuletzt Steigerungen von 8,8 bis über 15 Prozent möglich. Diese Kombination führt zu einem weiteren Anstieg der Immobilienpreise, sowohl bei Baugrund, für Wohnungen, als auch für Häuser. Dieser Trend wird zwar regelmäßig für tot erklärt, auch in der aktuellen Lage. Aber die Entwicklung strafte solche Prognosen bisher immer als Lügen.

Das Anziehen der Immobilienpreise betrifft gleichermaßen die Innenstädte und Metropolen, deren Randbereiche – die „Speckgürtel“ – und auch die ländlicheren Gebiete. Für die Bereiche Bautzen und Mittelsachsen lag der jährliche Preisanstieg zuletzt zwischen 2,7 und 3,9 Prozent!

Es scheint aktuell also in puncto Wertentwicklung keine Frage bei den Investoren zu geben. Einfamilienhäuser mit Grundstücken und Baugrundstücke allein, sind bei den angehenden Besitzern besonders gefragt. Aber natürlich kommt es immer auf die konkrete Lage an, wenn Sie zum Beispiel eine Immobilie in Dresden kaufen wollen.

Preisentwicklung beim Wohnungskauf in Sachsens Großstädten

Die sächsischen Großstädte verzeichnen ein starkes Wertwachstum bei Eigentumswohnungen. Das reicht teilweise bis in den zweitstelligen Prozentbereich. Je nach Stadtteilen in den beiden größten sächsischen Städten, lag der jährliche Wertzuwachs bei Bestandsimmobilien für:

  • Leipzig Mitte bei 16,7 Prozent
  • Leipzig Süd und Südost bei 14,0 Prozent
  • Leipzig West bei ca. 12 bis 15 Prozent
  • Dresden auf einem höheren Niveau in Friedrichstadt bei 9,7 Prozent
  • Dresden Bühlau bei 6,2 Prozent
  • Dresden Leuben und Schönfeld bei gut 10 Prozent

Natürlich bleibt abzuwarten, in welchem Umfang die gegenwärtige Krise auch auf die Kreditentwicklung  haben wird. Fest steht aber: Ein Einbruch bei den Immobilienpreisen blieb bislang aus. Aber auch das Umland der Städte zieht deutlich an, so gab es auch bei den Haus Neubau Preisen im Leipziger Land einen deutlichen Anstiegt.

Wo ist es in Sachsen besonders günstig?

Im Bundesdurchschnitt hat Sachsen zwar nach wie vor vergleichsweise erschwingliche Preise. Aber auch die deutlichsten Steigerungen jährlich. Leipzig lag zuletzt mit einer Steigerung von 10 bis 15 Prozent, je nach Stadtteil, deutlich vor den anderen sächsischen Städten. Das führte zu einem Anstieg der Preise auch im Umland. Dresden liegt da im Mittelfeld. Am günstigsten finden Sie Wohnungen, Häuser und Baugrund aktuell im Bereich Chemnitz und Erzgebirgsvorland.

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