Lehrer genötigt und bedroht – Polizist verletzt

4
8505
Symbolbild

Wurzen. Ein 17-jähriger Schüler einer Berufsschule war bereits mehrmals wegen ungebührlichen Verhaltens und Störungen in der Schule aufgefallen.

- Anzeige -

Aufgrund dessen forderte ein Lehrer (64) den Jugendlichen am Mittwoch zu Schulbeginn erneut auf, sich entsprechend zu verhalten. Dies missfiel dem im Libanon Geborenen; er nötigte und drohte dem Lehrer verbal. Danach ging er in seinen Klassenraum, in welchem die Lehrerin (53) gemeinsam mit ihren Schülern backen wollte.

Die Aufforderung, Hände zu waschen und eine Schürze umzubinden, ignorierte er. Stattdessen setzte er sich auf den Arbeitstisch und weigerte sich, am Unterricht teilzunehmen. Plötzlich verließ er den Raum und begab sich in ein anderes Klassenzimmer, zu jenem Lehrer, der ihn ermahnt hatte, und verlangte Essen. Dieser forderte ihn jedoch auf, in seinen Raum zu gehen. Er warf daraufhin die Tür zu, war laut und aggressiv. Anschließend nahm er sämtliche Utensilien, welche die Lehrerin mit ihrer Klasse zum Backen nehmen wollte, und warf sie auf den Boden. Zwischenzeitlich hatte der 64-jährige Lehrer den Schulleiter (61) über das Verhalten des Schülers informiert. Dieser wollte mit dem Jungen ruhig reden und das Zimmer verlassen.

- Anzeige -

Doch der 17-Jährige tickte aus, schrie den Schulleiter an, so dass jener sich entschloss, die Polizei zu informieren. Er und seine beiden Kollegen fühlten sich durch die aggressive Art und Weise sowie durch das Auftreten des Jugendlichen bedroht. Als zwei Polizeibeamte eintrafen, erklärte der Schulleiter dem Schüler, dass für ihn heute der Schultag beendet sei und er das Klassenzimmer sowie die Schule verlassen solle. Dies ignorierte er dreimal. Als ihn die Beamten aus dem Raum schaffen wollten, wurde er sofort wieder aggressiv, schlug um sich und entzog sich den Maßnahmen der Polizisten. Dabei wurde ein Polizeiobermeister im Gesicht getroffen und an der Nase verletzt, so dass er ärztlich behandelt werden musste. Die Beamten nahmen den 17-Jährigen, der sich mit allen Kräften wehrte, mit auf die Polizeidienststelle. Sein Vater wurde informiert. Im Beisein dessen und unter Hinzuziehen einer Dolmetscherin wurde eine Beschuldigtenvernehmung durchgeführt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 17-Jährige im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Grimma entlassen. Er hat sich wegen Nötigung, Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte zu verantworten

Angaben PD Leipzig

- Anzeige -

Noch mehr Nachrichten

Markkleeberg ruft zum Gießen der Bäume auf!

Markkleeberg. Bei der wiederum bevorstehenden Hitze leiden nicht nur Menschen und Tiere. Auch die Natur lechzt nach Wasser.Die andauernd heißen Temperaturen und die daraus resultierende Trockenheit lassen die Bäume leiden. Aus diesem Grund ruft...

Einsatzreicher Sonntag für Markkleeberger Feuerwehrkameraden

Markkleeberg. Der vergangene Sonntag war für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Markkleeberg ein einsatzreicher Tag. Zu insgesamt vier Einsätzen wurde die Feuerwehr der Großen Kreisstadt alarmiert.Gegen 08.20 Uhr wurde die...

Bachs Goldbergvariationen an der Kreuzbach-Orgel in der Kirche Hohnstädt

Grimma. Am Sonnabend, dem 27. Juli, um 17.00 Uhr, erklingen in der Hohnstädter Kirche Johann Sebastian Bachs Goldbergvariationen.Dabei handelt es sich um ein Thema, die „Aria“, die anschließend in 30 Bearbeitungen variiert wird. Entstanden...

Vier Neue für Grimma

Grimma. So viele Neulinge hat es in der Niederlassung Grimma das Wasserdienstleisters Veolia Wasser Deutschland GmbH noch nie gegeben: Mit vier jungen Leuten startet hier am 1. August das Ausbildungsjahr. Ein Jahr zuvor gibt...

Wasserturmstraße bekommt neue Wasserleitungen

Grimma. Im nördlichen Stadtteil Hohnstädt werden neue Trinkwasserleitungen verlegt.Konkret betrifft es den Abschnitt der Wasserturmstraße zwischen der Hausnummer 15 und 28, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung des Verkehrs vom 23....
Anzeige

4 Kommentare

  1. Das ist doch wieder lachhaft. Der Schüler benimmt sich unter aller Sau und er darf nach Hause gehen. Der lacht sich doch tot über die dummen Deutschen. Am liebsten noch Händchen halten ! Solchen Chaoten sollte gezeigt werden, wie man sich zu benehmen hat. Wenn er es nicht schnallt, dann soller sich im Libanon um seine Schulbildung kümmern. Die glauben auch, dass sie sich hier alles erlauben können.

  2. Es kotzt mich langsam an, immer wieder von solchen oder ähnlichen Vorfällen lesen zu müssen. Wer sein Gastrecht missbraucht und null Respekt gegenüber Autoritätspersonen – sogar gegenüber der Polizei an den Tag legt, der ist weder integriert noch ist der Wille erkennbar. Da kann man nur gute Heimreise wünschen. In anderen Ländern ohne Kuscheljustiz wie in Deutschland hätte der gute Herr schon mit gepackten Koffern am Flughafen gestanden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here