Zwei weitere Sachsen aus den Landkreisen Leipzig und Bautzen mit dem Coronavirus infiziert

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Symbolbild/pixabay

Kreis Leipzig/Kreis Bautzen.Bei zwei weiteren Sachsen wurde nach der Rückkehr aus Italien eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt am Samstag mit.

Dies ergaben die sofort angeordneten Labortests. Ein Mann aus dem Kreis Leipzig (Großpösna) und eine Frau aus dem Kreis Bautzen hatten sich nach Auftreten von milden Erkältungssymptomen nach der Rückkehr aus Südtirol an ihren Hausarzt bzw. das Gesundheitsamt gewandt und eine Laborprobe nehmen lassen. In beiden Fällen ergab diese Probe einen positiven Befund. Ehepartnerin und Ehepartner der beiden hatten sich sofort mittesten lassen. Diese Proben fielen negativ aus. Beide Paare befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen der Personen werden ermittelt und ebenfalls getestet sowie häuslich isoliert.

Sachsen Gesundheitsministerin Petra Köpping betont: »Ich danke in beiden Fällen allen Beteiligten für ihr besonders umsichtiges Verhalten. Sie haben erkannt, dass bei ihnen als Rückkehrer aus Norditalien und dem Auftreten von Erkältungssymptomen ein Verdacht auf Infizierung mit dem Coronavirus gegeben ist. Sie haben sich sofort selbst isoliert und an ihren Arzt und das Gesundheitsamt gewandt, um mit einem Test den Verdacht aufklären zu lassen. Ihr besonnenes Handeln zeigt, dass unsere umfangreichen Informationen bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen und zum richtigen Verhalten führen. Ich wünsche allen eine schnelle Genesung und eine gute Ausdauer für die zweiwöchige häusliche Quarantäne.«

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Insgesamt stieg die Zahl der bestätigten Coronafälle in Sachsen damit auf vier. Alle sind Rückkehrer aus Norditalien. Am Freitag war die Infektion bei einem Leipziger festgestellt worden. Er befindet sich stationärer Behandlung im Klinikum St. Georg. Am 2. März war bei einem Busreisenden aus dem Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge eine Coronainfektion diagnostiziert worden. Auch in diesen beiden Fällen wurden mögliche Infektionsketten ermittelt. Die Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Labortests bei ihnen fielen negativ aus.

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