Heimpremiere geglückt – VVG gewinnt gegen Bad Soden

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Foto: Memofotografie - Jens Beulich

Grimma. Vor 365 Zuschauern empfing der VV Grimma die TG Bad Soden zum ersten Heimspiel der Saison.

Die Heimpremiere ist mit kleinen Wacklern zu Beginn eindrucksvoll gelungen und das VVG-Team hat sich sofort in die Herzen seiner Fans gespielt! Schon zu Spielbeginn erkannten die Gastgeber, dass auch dem Tabellenletzten mit gelegten Bällen nicht beizukommen ist, sondern Angriffswucht, Aufschlagdruck und rigoroses Blockverhalten her mussten. Beide Teams wirkten sehr beweglich und reaktionsschnell und beim 21:21 ist noch kein Satzsieger erkennbar, doch der Satz wird unglücklich und zum Teil leichtfertig verspielt – 22:25 aus Sicht der Grimmaer.

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Dieser ärgerliche Satzrückstand hatte das VVG-Team allerdings wachgerüttelt und die erste Hälfte vom zweiten Satz wurde eigentlich nur über den Aufschlag entschieden: Kristin Schröder, Nora Ebert und vor allem Julia Eckelmann sorgten dafür, dass der Annahmeriegel der Gäste vor große Probleme gestellt wurde. Zudem entscheidet der VVG die langen Ballwechsel zu eigenen Gunsten, glänzt durch viele Rettungsaktionen und hohen Einsatz und wird auch bei einem Stand von 20:8 nicht müde, locker weiter zu punkten – 25:11.

Auch nach der Satzpause, in der der neue Hauptsponsor „Stadtwerke Grimma“ den Zuschauern vorgestellt wurde, lag der VVG mit 5:2 vorn. Die Bad Sodener Auszeit wirkte dann als Initialzündung für die Gäste, die kurzzeitig die Führung übernehmen konnten. Doch die Big Points machte weiter der VVG mit vielen von Abwehrchefin Sandra Kinne vorbereiteten und gut durchdachten, vorgetragenen Spielzügen. Als sich Bad Soden zum Satzende noch einmal aufrappelte, waren die Messen im dritten Satz schon gesungen – 25:19.

Im vierten Satz war ein sehr zäher Beginn zu erkennen und nachdem es besser für die Grimmaer lief, musste hauptsächlich die Blockarbeit der Grimmaerinnen hervorgehoben werden. Nach der 2. technischen Auszeit wurde es nochmal eng und der Grimmaer Trainer Jorge Munari bat zur Auszeit. Diese bewirkte zunächst einen Schnellangriff Ulrike Schemels über die Mitte, doch wegziehen konnte der VVG erst nach dem 21:20 – jetzt im Wesentlichen über Aufschlag und Angriff – 25:20. Den Vierten Satz entschieden die Grimmaer somit für sich und damit das Spielergebnis 3:1 nach Sätzen.

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VVG-Zuspielerin Julia Eckelmann und Bad Sodens Außenangreiferin Vanessa Stricker wurden als beste Spielerinnen ihrer Teams geehrt. Befragt nach den Gründen, warum die Gäste trotz ansprechenden Leistungen noch immer auf dem letzten Platz stehen, bekannte Bad Sodens Coach Stefan Bräuer: “Uns fehlt derzeit noch der Mut, die Entscheidung zu erzwingen, doch mit dem nötigen Selbstbewusstsein werden wir uns hochkämpfen.“

Grimma Trainer Jorge Munari lobte die fantastische Unterstützung und Co-Trainerin Kristin Stöckmann verwies darauf, dass aufgrund des ersten Heimspiels die Nervosität in der Mannschaft noch zu spüren war: „In dieser Begegnung mit Höhen und Tiefen hat das Team prima zusammengespielt und die Spielerinnen haben sich gegenseitig hochgepusht.

Zuarbeit: VVG – Mario Gindler

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