Straßenbau-Jahresplan in Markkleeberg

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Symbolbild/pixabay

Markkleeberg. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, die Leipziger Wasserwerke und die Stadt Markkleeberg haben ihre Bautätigkeiten für das Jahr 2020 in einem Jahresplan abgestimmt.

Ab Anfang März ist die Kreuzung Rathausstraße/Friedrich-Ebert-Straße rund zehn Wochen voll gesperrt. Hier erneuern zunächst die Wasserwerke den maroden Abwasserkanal und binden ihn an die bereits neuen Abschnitte in der Friedrich-Ebert- und Rathausstraße ein.

Die Baustelle wird das Unternehmen mit einem temporären Deckenschluss verlassen, um die Befahrbarkeit der Straße wiederherzustellen. Denn gleich im Anschluss wird es ab 11. Mai zu einer Vollsperrung der Koburger Straße kommen. Im Bereich der Bahnbrücke zwischen Kirschallee und Ladestraße ist die Fahrbahnerneuerung durch die Stadt Markkleeberg vorgesehen. Die stark frequentierte Verkehrsader muss für circa vier Wochen voll gesperrt werden.

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In dieser Zeit muss der Verkehr auf die Rathausstraße und Seenallee ausweichen. Hier ist mit Staus zu rechnen. Die Bauarbeiten an der Brücke in der Koburger Straße sollen am 12. Juni abgeschlossen sein. Die Verschnaufpause danach wird jedoch nur von kurzer Dauer sein, denn ab 22. Juni plant der Freistaat Sachsen eine Vollsperrung der Seenallee zwischen Hauptstraße und Städtelner Straße, einschließlich der beiden Kreuzungsbereiche.

Unter Vollsperrung soll im genannten Abschnitt die Fahrbahn erneuert werden. Ganze vier Wochen wird die Sperrung der Seenallee dauern. In dieser Zeit werden sich garantiert lange Schlangen auf der Koburger Straße bilden. Ab 17. Juli könnte dann der Verkehr wieder planmäßig rollen. Jedoch wartet schon die nächste Baustelle.

Voraussichtlich ab Ende Juli wird die Kreuzung Rathausstraße/Friedrich-Ebert-Straße erneut gesperrt. Nachdem im Frühjahr die Wasserwerke die Baustelle verlassen haben, beginnt nun der eigentliche Straßenbau der Stadt. Oberbürgermeister Karsten Schütze: „Durch die Eisenbahnlinie, die mitten durch unsere Stadt führt, ist die Verkehrssituation ohnehin eine besondere.

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In der Ost-West-Achse gibt es lediglich vier Querungen: Zöbigkerstraße, Seenallee, Rathausstraße und Koburger Straße. Maximal eine davon darf durch Bauarbeiten gesperrt werden, sonst ist das Chaos perfekt. An drei dieser vier Verbindungen sind aber 2020 Baumaßnahmen notwendig.“ Das bedeutet für die Baustelle Rathausstraße/Friedrich-Ebert-Straße:  Die Bauarbeiten sind jetzt erst möglich, um nicht mit den Baustellen in der Koburger Straße und Seenallee in Konflikt zu geraten.

Bis in den Oktober hinein wird der Kreuzungsbereich im Stadtzentrum neu gestaltet. Die Bauarbeiten gehen bis zur Schranke. Der Abschnitt zwischen Schranke und Ring wird wohl erst 2022 realisiert, so dass für 2021 die Hoffnung besteht, von größeren Baustellen verschont zu bleiben.

Neben den genannten Bauarbeiten gibt es auch an der B 2 im agra-Park weitere Baustellen. Aktuell werden an der Richtungsfahrbahn Leipzig im Bereich der agra-Brücke die sogenannten Kappenanker erneuert. Mit Beginn der Sommerferien ist zudem die Instandsetzung der B2-Brücken über die Mönchereistraße und die Kleine Pleiße durch den Freistaat Sachsen geplant. Der Verkehr soll jeweils einspurig an der Baustelle vorbei geleitet werden.

Eine weitere Straßenbaustelle wird den Ortsteil Wachau betreffen. Die Markkleeberger Straße erhält zwischen Bornaer Chaussee und Ortseingang Markkleeberg, Höhe Feuerwehr, eine Deckensanierung. Bauherr ist ebenfalls das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Auch diese Maßnahme wird voraussichtlich in den Sommerferien durchgeführt.

Karsten Schütze wirbt bereits jetzt für Verständnis für alle Bauarbeiten: „Jeder einzelnen Baumaßnahme gehen umfangreiche Abstimmungen der beteiligten Behörden voraus. Lange vorher werden Verkehrskonzepte mit Umleitungsplänen erstellt. Bauzeiten müssen genau definiert werden, um Doppelsperrungen zu vermeiden. Zwangsläufig führt dies auch zu Verschiebungen von Maßnahmen“, sagt der Oberbürgermeister. „Jedoch muss eines klar sein: Jede Baustelle führt zu Behinderungen und das beste Umleitungs-konzept verhindert keine Staus. Unser Straßennetz hat bereits jetzt im Berufsverkehr im Bereich Koburger Straße und Seenallee die Belastungsgrenze erreicht. Insbesondere für den neuralgischen Punkt Seenallee/Auffahrt B 2 müssen bauliche Anpassungen beim Freistaat Sachsen eingefordert werden.

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