Unruhiger Jahresausklang im Landkreis

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Foto: Sören Müller

Grimma/Wurzen/Brandis. Die Silvesternacht war in diesem Jahr für einige Wehren alles andere als „ruhig“.

Überall knallten gegen Mitternacht wieder Sektkorken und Böller. Vielerorts fanden Silvesterpartys statt, die ausgiebig gefeiert wurden, allerdings mussten etliche Kameraden die Nacht oder den Abend im Einsatz verbringen. Insgesamt waren etwa 50 Feuerwehreinsätze im Landkreis der Kategorie „Silvestereinsätze“ zuzuordnen.  Bereits vor 0 Uhr waren vermehrt Heckenbrände gemeldet, welche oftmals durch unsachgemäßen Gebrauch von Silvesterfeuerwerk in Brand gesteckt wurden. Auch in Wermsdorf (LK Nordsachsen) rückte die Feuerwehr zum Heckenbrand aus (Foto).

Auch in Wermsdorf brannte eine Hecke lichterloh Foto: Anna Büchner

Die Grimmaer Feuerwehr rückte gleich zweimal zu Lagerfeuern aus welche vermeintlich als Kuhstallbrand oder Laubenbrand gemeldet wurden, es folgten noch zwei weitere Einsätze. Auch die Nerchauer Kameraden rückten in der Neujahrsnacht aus, ein PKW war unter einem Carport in Vollbrand geraten.

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Aber auch Containerbrände waren leider keine Seltenheit, so wie beispielsweise in Dürrweitzschen. Hier rückten die Freiwilligen Feuerwehren aus Zschoppach und Mutzschen aus. Aber auch die Kameraden aus Wurzen, Groitzsch oder Bad Lausick rückten mehrfach zu solchen Einsätzen aus. Der wohl schlimmste Feuerwehreinsatz war in Brandis zu bewältigen. Der Vorbau einer Doppelhaushälfte stand im Vollbrand. Hier waren gut 35 Einsatzkräfte aus Brandis, Polenz und Beucha im Einsatz. Fünf Personen wurden bei diesem Einsatz durch Rauchgasintoxikation verletzt und in umliegenden Krankenhäusern behandelt.

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